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Body Type Fashion Tips Welcher Figurtyp bin ich und was steht mir?

Fashion-Victim hin oder her! Jede Frau sollte wissen, welchem Figurtyp der eigene Body entspricht, denn wuchtiger in den Klamotten auszusehen, als man wirklich ist oder mit der falschen Kleidung die Beine noch kürzer erscheinen zu lassen, muss ja echt nicht sein, oder? Es ist ratsam, sich den eigenen Figurtyp einzuprägen, denn das wird dir beim nächsten Mal im Geschäft oder im Netz enorm helfen und dir oft schon beim ersten Blick auf ein Kleidungsstück verraten, ob dieses für dich geeignet ist.

Es gibt mehrere, unterschiedliche Figurtypen, die allesamt über diverse Merkmale verfügen, anhand deren du im Handumdrehen feststellen kannst, welcher Figurtyp du bist. Ein oder zwei kleine, harmlose Fehlkäufe hier und da werden bestimmt nicht schaden. Geht es jedoch um etwas Wichtiges wie zum Beispiel die richtige Winterjacke, die du üblicherweise häufig und viel tragen willst und die durchaus etwas kostet in der Regel, lohnt es sich, im Vorfeld ein wenig zu recherchieren und in Erfahrung zu bringen, auf was du abzielen musst. Dieser Artikel bildet also die Grundlage und baut auf vielen weiteren Texten auf, die mitunter in unserem Blog erhältlich sind, wie etwa die Wahl der gerade genannten Winterjacke, wie du hier lesen darfst. Denn das ist eben gar nicht so leicht, kennst du deinen Figurtyp nicht und Lagerverkaufsmode.de steht dir als versierter Berater zur Seite und zeigt dir, wie du die Vorteile deines Körpers betonst, anstatt die Fehler zu unterstreichen.

Die verschiedenen Figurtypen:

🍐

A-Typ:

Die Birne

🏃‍♀️

H-Typ:

Der Athlet

🍊

O-Typ:

Das Oval

🍎

V-Typ:

Der Apfel

X-Typ:

Die Sanduhr


Alle Figurtypen sind benannt nach diversen Gegenständen und du kannst dir Formen wie die Birne und die Sanduhr bildlich vorstellen, und zwar die Silhouette davon, obgleich das nur teilweise auf Figurtypen wie den Apfel zutrifft und der Körperbau anders ausfällt, als man es sich ausmalt, denkt man an einen Apfel. Viel bezeichnender und akkurater sind hingegen die Buchstaben und rufst du dir diese in Erinnerung, bekommst du eine präzise Ahnung davon, wie der Body aussieht. Der Buchstabe A, der beispielsweise für die Birne steht, ist ein Dreieck und dementsprechend fällt der Birnen-Typ aus. Das V, das wiederum dem Apfel zugeschrieben wird, ist ein umgekehrtes Dreieck. Das Oval, das an eine Orange erinnert, präsentiert sich rundlich. Das H ist geradlinig und die Sanduhr erklärt sich von selbst, stellst du dir den Buchstaben X vor.



🍐 A-TYP: DIE BIRNE

  • Breite Hüften

  • Rundlicher, voluminöser Po

  • Kräftige Oberschenkel

  • Schmale Schultern

  • Schlanke Taille


Nehmen wir nun den "A-Typ: Die Birne" her, weil sich dieser Abschnitt um diesen Figurtyp dreht, ist der Oberkörper schmal gehalten, die Taille gleichsam schlank und schön weiblich geformt und der untere Bereich geht dafür mehr in die Breite, sprich Hintern und Oberschenkel verfügen über mehr Volumen, und das ergibt in Summe die Form eines Dreiecks. Und während diese Frauen weniger Probleme damit haben, die passende Oberbekleidung zu finden, weil die Brüste meistens kleiner sind, ist es mit Hosen fordernder und du bekommst häufiger Schwierigkeiten damit, die richtige Passform zu treffen, was primär auf die kräftigen Schenkel zurückzuführen ist. Prominente Vertreterinnen sind Beyoncè, Alicia Keys, Jennifer Lopez und Kim Kardashian und es ist immer eine gute Idee, sich anzusehen, was Frauen mit ähnlichen Figurtypen anziehen, um für sich selbst ein Gefühl dafür zu entwickeln. Leider ist es in der Fashion-Industrie so, dass wir im Grunde einen Körper haben sollten wie ein 12-jähriger Junge, aber mit der nötigen Körpergröße, versteht sich. Alles, was ein wenig davon abzuweichen vermag, wird dich bei der Suche nach Klamotten behindern, weil der Markt schlichtweg nicht darauf ausgerichtet ist. Daher ist es hilfreich und maßgeblich, wenn du deinen Körper kennst, um unpassende Kleidung sofort auszuschließen und um dich auf die richtigen Teile zu konzentrieren. Denn es gibt sie für jeden Körperbau und zum Glück findet gerade ein Umdenken statt und ein Einsehen erfolgt. Es lässt das Fashion-Business allmählich erkennen, dass die durchschnittliche Frau eben nicht 1,80 Meter groß ist und 60 Kilo wiegt. Immer mehr Labels fokussieren sich auf abweichende Figurtypen in der Mode, und das wird verdammt nochmal Zeit, würde ich sagen!

Bei Figurtypen wie der Birne, die an verschiedenen Körperstellen unterschiedlich stark ausgeprägt ist, geht es immer darum, anzupassen, auszugleichen und zu kaschieren. Alles, was unter der Gürtellinie in der Regel breiter ausfallend ist, soll dementsprechend an den schmaleren Oberkörper angepasst werden, damit eine rundum perfekte, ausgeglichene Silhouette entsteht. Viele Ladies und Girls finden breite Hüften und einen ausgeprägten Po nicht allzu toll, und das ist Blödsinn, denn es ist etwas Wunderbares, falls du damit umzugehen verstehst. Es geht lediglich um die richtige Inszenierung, um die Wahl der Kleidung und sei ehrlich, hast du dir schon jemals gedacht, dass da irgendetwas Unattraktives ist an Promis mit Birnen-Figur wie Queen B. oder Kimmy K.? Die beiden Damen sehen unheimlich sinnlich und feminin aus, egal was sie tragen, was zum einen daran liegt, dass sie unzählige Stylisten und Shapewear besitzen und zum anderen wissen sie, wie sie ihre frauliche Figur in Szene setzen und wie sie aus der Birne eine Sanduhr formen, wie du weiter unten im Artikel noch feststellen wirst. Es gibt zahlreiche Tipps und Tricks und somit einiges, was du anstellen kannst, um deinen Body in Bestform erstrahlen zu lassen. Einmal abgespeichert in der Erinnerung, kannst du jederzeit auf dieses Wissen zurückgreifen und kannst meist schon im Vornherein feststellen, welche Klamotten die deinen sind.

Was die Birnen-Figur obenherum trägt:

Wer den Blick weg von der unteren Region lenken will, der betont den Oberkörper, was sonst? Das ist der am allereinfachsten zu befolgenden Tipp für eine Birnen-Figur und damit bekommst du gleichmäßige Proportionen und ein stimmiges, großes Ganzes. Und wie du das genau umsetzt? Das ist tatsächlich easy und anstatt zu unifarbenen Teilen zu greifen, ist alles an Oberbekleidung erlaubt, was laut und unruhig ist und was gehörig Farbe oder bestenfalls sogar Muster hat. In Kombination mit den richtigen Schnitten wirken die Schultern breiter, der Busen wird vergrößert und et voilà, schon hast du die perfekte Figur und der Oberkörper ist in Symbiose mit dem Unterkörper.

Weit oder eng ist nicht unbedingt das Wichtigste und eher, dass die Oberbekleidung ein gelungene Silhouette ergibt und sie zum persönlichen Style und Spirit passt. Als Frau mit Birnen-Figur ist es ratsam, die Vorzüge zu betonen, und das ist die wunderschöne, feminine Taille, die ordentlich akzentuiert werden darf. Und entweder greifst du hierfür gleich zu Oberteilen, die tailliert sind oder du kreierst dir eine schmale Hüfte mit Gürteln, denn das hat den selben Effekt und geht ebenso bei Kleidern. Die Schultern sollen auf jeden Fall hervorgehoben sein, die Taille stets schmal gehalten und deshalb bietet sich Oberbekleidung an, die eine Kombination aus eng und locker ist. Da diese Klamotten jedoch nicht vom Himmel fallen und es nicht unbedingt einfach ist, den goldenen Schnitt zu finden, kannst du genauso gut zu weit geschnittener Oberbekleidung greifen, was ein weiterer Tipp für dich ist. Denn es geht auch andersherum und mit einem locker sitzenden Oversize-Teil wie einem hübschen Pulli und einer engen Hose oder Leggings dazu, hast du im Nu eine ausgewogene Silhouette. Es gibt viele Tops und Blusen, die länger geschnitten sind, mitunter im Oversize-Stil und auf diesem Weg kannst du Schenkel und Po beliebig kaschieren. Oversize macht, klug inszeniert, nicht dicker als man ist, wie viele vielleicht denken mögen, sondern du kannst damit das Gegenteil bewirken. Wichtig ist immer das große Ganze, und dass du ein Auge auf deine Vorzüge hast beim Anziehen und grundsätzlich gilt die Faustregel, dass wenn es oben weit ist, soll es unten enger/ geradliniger sein oder umgekehrt. Dazu kommt, dass sich Ladies mit Birnen-Figur nicht zu verstecken brauchen vor Schulterpolstern oder Details im oberen Bereich im Allgemeinen, weil alles willkommen ist, was an dieser Stelle breiter macht. Du kompensierst die stärker ausfallenden Hüften, indem du die Schultern anpasst.

Was den Ausschnitt betrifft, darfst du zu allen Mitteln greifen, um deine Schultern breiter wirken zu lassen und um dein Dekolletee in den Vordergrund zu rücken. Da Frauen mit Birnen-Figur meistens nicht über große Boobies verfügen, kann man die ruhig mit Absicht größer gestalten und mit dem richtigen Ausschnitt gelingt dir das. U-Boot-Ausschnitt, V-Ausschnitt oder selbst trägerlos und schulterfrei macht alles breiter und stellt somit eine tolle Alternative für die Birne dar. Wer einen fülligen Oberkörper will, kann sich des Weiteren Zurückhaltung sparen und die Oberteile dürfen reichlich dekoriert sein, ob an Schultern oder rund um das Dekolletee. Es ist alles passend, was plakativ ist und weist dein Top mal keine dieser dekorativen Merkmale auf, erzielen wuchtige Statement-Ketten, Schals und dergleichen eine ähnliche Wirkung. Und wenn es draußen plötzlich zu kalt ist, um den Ausschnitt stolz zur Schau zu tragen, gelten für Pullover die selben Kriterien der übermäßigen Dekoration und Rundhals-Ausschnitt und Rollkrägen sind ein zusätzlicher Rat, weil beide verbreitern.

Die passende Länge der Oberbekleidung ist das A und O für dich und am besten ist es, wenn die Oberteile über die Hüfte reichen. Zu lange ist dagegen auch nicht gut, weshalb es gilt, das perfekte Mittelmaß zu finden. Ziel ist es, den Oberkörper breiter zu machen und zu strecken, also mit Textilien mehr Fläche zu generieren, das jedoch nicht auf Kosten der Körpergröße und Mode, die dich kleiner erscheinen lässt aufgrund des Schnitts, ist verboten. Und da gerade Frauen mit Kurven in ihren Kleiderschränken garantiert Teile hängen haben, die für sie nicht vorteilhaft geschnitten sind, kommt das Layern ins Spiel und damit kann man sogenannte "Fehlkäufe" doch noch auf eine zum Körper passende Art und Weise tragen, wie ein bald folgender Abschnitt in diesem Blog-Post aufzeigen wird. Denn verfügt das Top zum Beispiel nicht über die richtige Länge oder das Volumen, das du dir wünscht, einfach mit anderen Kleidungsstücken verbauen, um den Begriff "Fehlkauf" gänzlich aus deinem Wortschatz zu verbannen.

Was die Birnen-Figur untenherum trägt:

Kommen wird auf den unteren Bereich zu sprechen, gilt für die Birne, dass weniger mehr ist. Dunkle Farben sind angeraten, weil diese eine schmälernde Wirkung haben und gleichsam der Schnitt ist wichtig. Wer gerne Leggings und enge Hosen trägt, muss mit Birnen-Figur darauf achten, dass Po und Schenkel mit der Oberbekleidung ein bisschen kaschiert werden, andernfalls sind enge Beinkleider für diesen Körper nicht unbedingt das Wahre. Es ist dementsprechend eine Frage des Kombinierens und des geschickten Layerns. Was konventionelle Hosen angeht, verzichtest du lieber auf nach unten eng zusammenlaufende Modelle, also Karotten-Hosen, weil auch diese nicht so gut kommen mit Birnen-Figur. Dafür allerdings sind Hosen, die gerade geschnitten sind oder die einen Schlag aufweisen, total dein Ding und alles was unten am Knöchel etwas breiter daherkommt, lenkt den Blick automatisch von der Hüfte weg und ist der allgemeinen Silhouette dienlich. Die Proportionen müssen stimmen.

Für Röcke und Kleider gilt, dass diese bis zum Knie reichen sollen oder sogar Richtung Maxi gehen dürfen, weil beides von deinen Hüften ablenkt. Po und Schenkel werden damit verdeckt und im besten Fall reichen die Röcke hoch bis an die Taille, wobei das etlichen Figurtypen steht und es für sexy Hips und eine schmale Taille sorgt. Zudem ist zu sagen, dass du auf allzu enge Röcke und Kleider lieber verzichten solltest, während du hingegen grandios aussehen wirst in Kleidern, die nach unten hin ausgestellt sind und deren Taille akzentuiert ist. Auch A-Linie als Kleid wird dir ans Herz gelegt und sowieso sind Skirts und Dresses eine solide Wahl für die Birnen-Figur, die damit ihre Weiblichkeit noch mehr betonen kann.

Eine Birne mit Schuhen:

Bezüglich Schuhen kannst du dich mit deiner Birnen-Figur ruhig trauen, dass du hin und wieder in Heels schlüpfst. Denn das streckt dich, macht dich länger und es ist zu erwähnen, dass es heiß und ladylike aussieht. Sicher, hohe Schuhe sind nicht nach jedem Geschmack, wobei es gemütliche Alternativen wie Clogs gibt und diese haben einen ähnlichen Effekt. Alles, was demnach auffällig ist an den Füßen, lenkt wie gehabt den Blick weg von der Hüfte, und das ist, was du stetig anstrebst, um mit Birnen-Figur fashionable durch das Leben zu kommen. Und muss es doch flaches Schuhwerk sein, kommen spitz zulaufende Flats jederzeit in Frage, denn diese strecken unter anderem.

Zwiebel oder Birne? Was jetzt?

Layern will gelernt sein und es ist nicht ganz so einfach, weil du mit verschiedenen Kleidungsstücken eine proportionale Silhouette erreichen musst. Onion-Look bedeutet, dass du diverse Klamotten übereinander anziehst und nicht alle Lagen davon müssen sichtbar sein. Strumpfhose und Overknees ist bereits layern. Rollkragenpullover und Kleid darüber ist layern. Aber auch Pulli, Crop-Top, Cardigan und plakativer Kimono, alles übereinander geschichtet, ist layern in ausschweifender Form und wie du siehst, kann der Stil ganz schön kompliziert sein, wenn du viel zu schichten hast. Halte dich an die bereits aufgestellte Regel, und zwar dass wenn du obenherum Volumen hast, du untenherum wenig und reduziert brauchst und umgekehrt. Wer sich mit Birnen-Figur im oberen Bereich mehr Fülle geben will, der layert verständlicherweise dort vermehrt. Und selbst falls dies auf Kosten der Taille geschieht, kommen wir sogleich zurück auf den lieben und funktionalen Gürtel, weil dieser die Betonung auf die Hüfte zurück gibt und vermag, Kurven zu zaubern. Weiter bleibt zu sagen, dass gerade Cardigans, Kimonos und Co. mit weit ausgestellten Ärmeln zuzüglich verbreitern und sie deshalb wie gemacht sind für die Birnen-Figur. Manche Teile davon erscheinen wuchtig auf den ersten Blick, am besten davon jedoch nicht abschrecken lassen. Berücksichtigst du, dass dein großes Ganzes eine stimmige Silhouette ergibt, können sogar üppige und bullige Jacken, die du layerst, der Birnen-Figur zuträglich sein und top aussehen. Voraussetzung ist bloß, dass du diese Kleidungsstücke geschickt kombinierst und du ein Bewusstsein für Proportionen und für das Ausgleichen entwickelst. Persönlich liebe ich es, zu layern und ich sehe meine Outfits oftmals als Konstrukt an, das ich zusammenbaue. Als athletische Frau mit geradliniger Silhouette kann ich das unterstreichen oder mit verschiedenen Kleidungssichten einen anderen Figurtyp wie die Sanduhr kreieren. Du kannst es mir gleichtun und mit Onion-Look einen Körperbau erschaffen, den du eigentlich gar nicht hast.

Es gibt noch viele Ratschläge, die es mit Birnen-Figur zu beachten gilt. Dekoration am Hintern oder an der Hüfte ist beispielsweise unerwünscht, also "bye-bye" Jeans-Taschen und dekorative Knöpfe! Alles, was den Blick auf Hüfte und Po lenkt, ist ergo nicht das, was du willst. Mit Accessoires den Fokus auf deinen oberen Bereich zu forcieren, ist außerdem ein nützlicher Trick, egal ob mit massiven Ketten und Ohrringen oder Schals und Tüchern. Es ist allerhand möglich mit Birnen-Figur und lass dich ja nicht unnötig einschränken und insbesondere nicht von fremden Meinungen! Ein bisschen Kreativität und textile Vorstellungskraft gehören dazu, aber dann wirst du deinen eigenen Style finden und besser wissen als alle anderen, was du gut tragen kannst. Es ist schlussendlich das, was wirklich attraktiv ist. Und zwar weniger die perfekte Silhouette und mehr, dass man dir ansieht, dass du dich selbst liebst und vollends akzeptierst in deinen Klamotten. Selbstsicherheit ist unwiderstehlich und sexy! Zu wissen, was dem A-Typ generell steht, ist dennoch praktisch und wird dich automatisch bei der zukünftigen Kleiderwahl beeinflussen, ob du der Mode nun übertrieben zugewandt bist oder nicht.


🏃‍♀️ H-TYP: DER ATHLET

  • Athletisch, androgyn gebaut

  • Schultern und Hüften circa gleich breit

  • Lange Extremitäten

  • Kleiner Busen

  • Geradlinige Taille


Athletischer Figurtyp? Das bin ich! Meine androgyne, geradlinige Figur, die tatsächlich an den Buchstaben H und an einen 12-jährigen, groß gewachsenen Jungen erinnert, macht einiges möglich für mich und die Mode und eigentlich kann ich fast alles tragen. Mit langen Beinen gesegnet, verfüge ich über eine athletische Figur und muss lediglich auf ein paar Punkte achten. Beispielsweise, dass ich mich obenherum nicht noch breiter mache. Ich muss mich insbesondere auf meine Taille fokussieren und diese vermehrt akzentuieren und ebenso Po, Hüften und Busen sind nicht wirklich ausgeprägt. Da ich jedoch ein Fashion-Mädchen bin, kommt es mir entgegen, dass all diese Weiblichkeit fehlt und mehr oder weniger die ganze Bekleidung in der durchschnittlichen Mode-Branche auf mich zugeschnitten ist. Regen sich meine Freundinnen darüber auf, dass sie in Klamotten von H&M immer total anders aussehen als die Models im Onlineshop, gleiche ich diesen vom Körperbau her, wir haben die selbe Silhouette und damit ist es zu verschmerzen, dass ich weder üppigen Vorbau noch Hintern habe. Zum Glück brauche ich beim Einkaufen nicht viel nachdenken und sieht es bei den Models oder selbst bei den Schaufensterpuppen gut aus, steht es auch mir und ich werde einen ähnlichen Look erzielen. Nichtsdestotrotz gibt es einige Tipps und Tricks für alle von uns mit dieser Figur und universelle Regeln, denen man bewusst oder gar unterbewusst beim Shoppen folgen sollte, damit man Fehlkäufe vermeidet. Frauen mit schlanker Figur können vieles tragen, aber je athletischer du bist, desto unpassender können so manche Kleidungsstücke dann doch sein.

Persönlich mache ich überhaupt keinen Sport und dennoch bin ich athletisch gebaut. Mit 1, 80 Meter Körpergröße bin ich riesig und grundlegend empfiehlt sich bei selbigem Körperbau, dass du dich feminin und weiblich kleidest und du die Merkmale wie die Größe, die eher maskulin ist, kompensierst. Ich liebe es, mich ab und an weiblich zu kleiden und ich stehe vor allem auf Kleider, die eine Wespen-Taille formen. Genauso gerne mag ich mich allerdings, wenn ich eher in die androgyne Richtung gehe und ich wenig Formen zulasse mit Boyfriend-Blazern, großen Shirts und anderen Teilen, die nicht viel von meinem Body preisgeben. Deshalb solltest du auch gar nicht so sehr auf diesen Rat hören und als große Frau keine Angst davor haben, Mode zu lieben, die nicht stark dekolletiert oder zart mit Blumen und Volants verziert ist, denn damit tust du allen Frauen einen Gefallen. Nur weil du groß gewachsen, geradlinig gebaut oder trainiert bist, bedeutet das nicht automatisch, dass du dich feminin kleiden musst, um dem gesellschaftlichen Bild der typischen, unbedarften, kleinen, weiblichen und nach Schutz suchenden Frau zu entsprechen. Mir ist es dementsprechend egal, wenn mich andere als einschüchternd befinden aufgrund meiner Größe und meines extravaganten Styles und ich kleide mich feminin, wenn ich Lust darauf habe und niemals, um mich harmloser und kleiner erscheinen zu lassen oder um mich gar zurückzunehmen, damit ich keine Männer erschrecke - Das ist der größte Blödsinn überhaupt! Verständlich, wer sich selbst als klobig empfindet, dem kann ein femininer Stil helfen, sich weiblicher zu fühlen, wenn gewünscht, gerade bei großer Körpergröße, wo das ab und an vorkommen kann. Ich sehe meine Größe und die fehlenden Rundungen dennoch nicht als Schwäche oder als etwas, das kompensiert werden muss und solange meine Proportionen stimmen, was ich mit Mode erreiche, stört mich meine Größe nicht und schon doppelt nicht, dass ich eine originale Erscheinung bin. Sollen sich von mir aus die anderen klein machen, falls sie Bock darauf haben! Für mich ist das jedenfalls nichts.

Was der Athlet obenherum trägt:

Wer sich trotzdem aus freien Stücken weiblich inszenieren will, der sollte das Hauptaugenmerk auf Dekolletee und Beine legen. Asymmetrische Schnitte sind gut, weil sie Rundungen zaubern, wo eigentlich gar keine sind und zudem dürfen es voluminöse Stoffe sein, weil alles, was ein wenig aufträgt, hilfreich ist, um weicher und üppiger zu erscheinen. Darüber hinaus wird behauptet, dass die Betonung nicht zu sehr auf der Taille liegen soll und du vorsichtig sein sollst mit Schnitten, die stark tailliert sind oder mit Accessoires wie Gürteln. Ich sehe das ein wenig anders und es kommt darauf an, wie und mit was du kombinierst und layerst. Ich stimme zu, die Konzentration soll nicht noch mehr auf dem Oberkörper liegen, der in der Regel schmaler werden soll und mit Gürteln oder allzu detaillierten Oberteilen formt man aus Taille und den Schultern ein plakatives Dreieck, das ins Auge sticht. Behältst du aber im Hinterkopf, dass du das mit Unterbekleidung wie Röcken oder Mustern auf Hosen und Leggings ausgleichen kannst, kann wiederum eine wohl geformte, an die Sanduhr erinnernde Silhouette entstehen. Hinzu kommt, dass vieles gleich anders aussiehst, wirfst du einen Cardigan oder einen Blazer darüber und nicht unmittelbar für deinen Körperbau geeignet, kannst du somit umgehen. Ich liebe das Spiel mit Formen und akzentuiere meine Taille zum Beispiel, wenn ich einen ausgestellten Rock oder Kleider über einem engen Pullover trage. Dann ist es wichtig, die Taille herauszuarbeiten und natürlich brauche ich rund um die Hüften umso mehr Volumen, wenn es oben bereits mehr ist. Also zum Beispiel Rollkragen-Pulli, der länger geschnitten ist, der knapp über den Hintern reicht und der damit mehr Volumen in diesem Bereich zu geben versteht. Knielanges Kleid darüber, das mit einem Gürtel tailliert, zu einem Mini-Kleid wird, weshalb ich an Hüften und Po schließlich kurviger wirke und die Beine schmal gehalten in Leggings, so in etwa. Ich kompensiere also auch, indem ich Schultern und Hüften gleich breit mache oder besser gesagt die Hüften umso breiter, und das ist der Trick für alle Figurtypen. Dass du ausgleichst, und dass das große Ganze eine stimmige und symmetrische Form ergibt.

Was athletischen Typen und mir wahrhaftig nicht gut steht, sind Spaghetti-Träger und Teile mit Bustier, egal ob Kleider oder Tops. Sind die Schultern nackt und liegen frei, ist es schwer zu verbergen, dass diese breiter geraten sind und deswegen versuche ich das zu vermeiden, selbst an heißen Tagen. Mit super-engen Sommerkleidchen mit Spaghetti-Trägern stimmen meine Proportionen für mich selbst nicht und aus diesem Grund kommt es mir nicht in die Tüte, da ich es selbst halt nicht leiden mag. Es gibt zum Glück tonnenweise Alternativen und sicher, habe auch ich Oberteile und Kleider im Schrank, die meinen Schultern optisch nicht unbedingt gut tun, weswegen ich diese Pieces eher zum Layern benutze und an kälteren Tagen im Jahr trage. Wichtig ist stets, dass du einen Ausgleich schaffst, obgleich die Möglichkeiten vielfältig sind und du nicht gänzlich darauf verzichten musst, dich in Oberteile zu schmeißen, die nicht für dich designt sind. Ich trage zum Beispiel im Herbst gerne einen großen, schwarz-weiß-gelb gemusterten und statischen Cardigan aus Jaquard, einen A-linigen Rollkragenpullover und ein schwarzes, geradliniges Maxi-Kleid aus Samt mit Spaghetti-Trägern darüber, und das sieht toll aus, obwohl man Spaghetti und bullige Jacken nicht zwangsläufig mit meinem Figurtyp assoziiert. Es gilt die Formen zu wahren und je fülliger es obenherum wird, desto schmaler soll es unten sein, weshalb mein schwarzes Kleid nach unten hin zusammen läuft und ich zuzüglich kleine Plateus damit kombiniere, damit ich noch größer wirke, und das Outfit stimmig ist.

Was der Athlet untenherum trägt:

Gut stehen uns kurze Kleider und Röcke, die die Beine betonen und sind sie lang, brauchst du vor Overknees oder bunten Strümpfen und Leggings nicht erschrecken. Voluminöse Stoffe wie Samt lieben wir, weil sie auftragen, wie mein schwarzes Samt-Kleid beweist und alles, was bis zum Boden reicht wie Maxi-Kleider und Maxi-Röcke nur, wenn du auch die passende Beinlänge hast, was üblicherweise der Fall ist bei athletischen Frauen. Fließende und plakative Cardigans, Kimonos, Strickjacken und Co. haben einen ähnlichen Zweck, da sie noch größer und bombastischer erscheinen lassen und zusätzlich strecken und außerdem sehen wir in Hosen und Unterbekleidung mit Prints und dekorativen Details generell gnadenlos gut aus. Wer wenig Taille hat und feminin drauf ist, der kann weiter zu Crop-Top und Rock oder Hose greifen, die bis über den Bauchnabel reichen, denn das formt eine schöne Hüft-Silhouette und viel gibt es bezüglich Unterbekleidung für uns nicht zu beachten. Wir dürfen alles!

Ein Athlet mit Schuhen:

Mit meinen 1,80 Meter Körpergröße verzichte ich auf hohe Schuhe. Damit fühle ich mich persönlich nicht wohl, weil ich alle anderen total überrage. Gerade wenn ich mit meinen kleinsten Freundinnen unterwegs bin, komme ich mir dann vor wie eine Kindergartentante, ist der Absatz zu hoch und deshalb belasse ich es bei Plateus, die nicht mehr haben als 3 Zentimeter. Wer kleiner ist als ich mit athletischem Körperbau und wer nichts gegen Heels einzuwenden hat, der kann gerne zu hohem Schuhwerk greifen und wird darin weiblich und feminin aussehen. Für uns gibt es gar nicht mal so viel zu beachten und im Grunde ist es genauso wie mit der Unterbekleidung. Wir dürfen alles tragen, also flaches Schuhwerk jeglicher Art, Boots in Hülle und Fülle und hohe Schuhe dazu, fühlen wir uns gut darin und es gelten für uns die selben allgemeinen Kriterien wie für die anderen Figurtypen. Und zwar, dass die Proportionen stimmen müssen und die Beine nie lang genug sein können.

Bitte eine Nummer größer!

Ich persönlich schwöre auf Oversize, ob Pullover, Kleider oder Jacken. Geschickt getragen mit Konzentration auf die Proportionen, wirkt man nicht wie ein Koloss oder Klotz damit, sondern es bietet viel Raum für das Hantieren mit Formen und du kannst unheimlich modisch damit sein. Als große und beeindruckende Frau hatte ich niemals das Gefühl, mich reduzieren und damit anpassen zu müssen, sondern im Gegenteil. Ich sah es stets als meine Aufgabe an, meine Größe mit wuchtigen Modeartikeln zu zelebrieren und hervor zu heben. Also je auffälliger die Ohrringe, die Haare, die Klamotten, desto besser und passender und bei mir darf es im Vornherein oft lieber eine Nummer größer sein, allem voran deswegen, weil mir Ärmel bei Oberteilen manchmal zu kurz sind und Hosen zu knapp mit meinen langen Extremitäten, die leicht an einen Affen erinnern. Wer jedoch nicht ganz so locker und zwanglos drauf ist wie ich, der ist mit unseren Tipps gut beraten, ist sich nun bewusst darüber, was empfehlenswert und angesehen ist in der Gesellschaft und kann nach freiem, modischem Ermessen entscheiden, wie der eigene athletische Körper gekleidet wird. Es gilt an dieser Stelle einmal mehr, dass du dich wohlfühlen sollst, und das ist das Einzige, was zählt. Liebst du es demnach, dass du mit Spaghetti-Trägern präsentierst, wie muskulös und überbreit deine Schultern sind und willst mit Crop-Top aufzeigen, dass dein Bauch aus Stahl gemacht ist, steht es dir frei, das zu tun. Genauso wie ich das Recht habe, androgyn zu sein in Oversize-Klamotten obgleich meiner Größe oder modisch laut und imposant, falls mir danach ist. Wir sprechen in diesem Artikel davon, ideal zu proportionieren nach gängigen Fashion-Regeln, die als Empfehlung angesehen werden sollen. Nicht mehr und nicht weniger.


🍊 O-TYP: DAS OVAL

  • Breite Hüften

  • Großer Busen

  • Schlanke Arme + Beine

  • Üppige Körpermitte

Oval? Orange? Klingt alles nicht sehr schmeichelhaft, was meinst du? Und anders als der Apfel, der eigentlich von der natürlichen Form her der Orange ziemlich ähnlich ist und der dennoch ein umgekehrtes Dreieck als Körperbau in der Mode vorsieht, ist der Oval-Figurtyp näher dran am Gegenstand, der Body ist rundlich und du darfst dir das bildlicher vorstellen als beim Apfel. Mollig und Plus Size gehen oft damit einher und dieser Typ hat eine rundliche Körpermitte. Taille und Bauch sind die breitesten Stellen des Körpers und gerade aufgrund dessen wirken diese Frauen optisch üppiger als alle anderen Figurtypen. Dafür sind Arme und Beine oft zierlich und zart und diese gilt es, wie sollte es anders sein, hervorzuheben und zu akzentuieren. Doch nicht in den falschen Hals kriegen! Wir versuchen dich keinesfalls zu verunsichern und wir werden dir bestimmt nicht dazu raten, all die fabelhaften Rundungen zu verstecken. Es geht wie bei allen anderen Figurtypen in diesem Artikel darum, dass das große Ganze stimmig wirkt, indem wir ein bisschen hier und ein bisschen da kaschieren, dir die Vorzüge deines Körperbaus aufzeigen und damit einen großen Effekt erreichen. Du sollst in Erfahrung bringen, was dir als frauliche Lady gut passt, um eventuell im Vornherein unpassende Kleidung auszuschließen und eine wahre Shopping-Queen zu werden, die Teile kauft, dir ihr tadellos stehen. Rundliche Frauen sind etwas Wunderbares! Lizzo! Die Venus! Melissa McCarthy! Sie alle beweisen, dass du trotz des curvy und ausladenden Körpers das Beste aus dir herausholen und sogar als extrem sexy gelten kannst, und das zu unterstreichen ist der einzige Zweck dieses Posts. Kurvige Frauen sind auf dem Vormarsch und es gilt nicht, deinen Body an irgendwelche "Traummaße" anzugleichen, sondern darum, dir ein großartiges Gefühl für deinen zu geben und all die famosen Rundungen in all ihrer Pracht erstrahlen zu lassen.

Was das Oval obenherum trägt:

Ein großer Busen ist weit verbreitet bei Frauen mit Oval-Figur und etwas derartig Tolles muss doch zur Schau getragen werden! Das ist deine Maxime und Ausschnitt geht immer, vorausgesetzt du fühlst dich wohl damit und die Boobies zu zeigen, lenkt den Fokus von der Körpermitte weg, denn das ist das, worum es geht. Den Bauch vielleicht ein klitzekleines bisschen weg zu mogeln und auf schlank machende Teile solltest du bei der Wahl deiner Oberbekleidung achten. Hoch taillierte Kleider und Oberteile machen dich länger und verschmälern dich optisch und wie immer gilt auch hier, dass dunkle Farben nicht so sehr auftragen wie helle. Es ist geraten, den Oberkörper relativ schmucklos zu halten, ihn nicht noch mehr mit Accessoires und dergleichen zu überladen und der in Szene gesetzte Busen ist sowieso eines der schönsten Accessoires überhaupt. Sonst brauchst du nicht viel, also ein bisschen Schlichtheit oder zumindest vorteilhafte, streckende Muster, weshalb du unbedingt lesen musst, was ich weiter unten im Bereich "Sanduhr" über Linien und so weiter erzähle. Du benötigst darüber hinaus hoch taillierte Oberbekleidung. Schlank und lang machende Schnitte dazu, und das ist alles, auf was du dich fokussieren darfst, um vorteilhaft gekleidet zu sein.

Oversize ist nicht gleich Oversize und klar, kannst du dich mit ovaler Figur nicht in ein formloses, bodenlanges Sack-Kleid ohne jegliche Formen schmeißen, weil es aufträgt. Du musst also vorsichtig sein bei der Wahl der Oversize-Mode und diese schlank machend zu tragen, ist gar nicht so schwierig. Wer gerne layert, greift an kälteren Tagen zum Beispiel zu einem zu groß geschnittenen Pullover, akzentuiert die Taille mit einem Gürtel und trägt einen Rock dazu, der höher geschnitten ist. Hinsichtlich brauchst du eigentlich bloß auf die Taille zu schauen, und dass diese verschmälert wird und selbst falls Gürtel nicht unbedingt das Wahre sind für dich in der Regel, gehen diese im Kombi mit geschickt gemachten Oversize-Stil. Denn durch den voluminösen Oversize-Pulli, der wesentlich mehr Fläche im oberen Bereich gibt als üblich, kannst du sehr wohl mit Gürtel taillieren und die Wucht des Oberkörpers sorgt weiterführend dazu, dass deine Beine im Gegenzug schlank aussehen, und dass das große Ganze eine gelungene Silhouette ergibt. Wuchtiger Pulli macht übermäßig breite Schultern und mit dem Gürtel zusammen, sieht die Körpermitte im Vergleich schmäler aus, und das ist der Trick. Details im oberen Bereich sind des Weiteren nicht ganz das deine, wie wir bereits festgestellt haben und doch wollen wir nicht, dass du völlig ohne Accessoires und farblos dein Leben bestreiten musst mit rundlicher Figur, sondern lediglich, dass die Auffälligkeit auf gewisse Stellen gelenkt wird, um von anderen abzulenken, auf was wir gleich noch zu sprechen kommen. Jetzt rein mal was Oberteile betrifft, ist es in der Regel besser, auf allzu opulente und ausufernde Accessoires und Details zu verzichten und selbiges gilt für Stoffe, die auftragen wie Samt oder die extravagant sind wie Satin. Taillierte Schnitte sind stets wie gemacht für dich und die Oberteile außerdem nicht zu kurz bitte, weil selbst das eher in eine den gesamten Körper verkürzende Richtung geht.

Was das Oval untenherum trägt:

Was im oberen Bereich eher schlicht und schmucklos gehalten werden sollte, darf im unteren Bereich umso lauter sein und klingelt das etwas bei dir, wenn ich wiederhole, dass du unbedingt deine Beine präsentieren musst? Sie sind einer deiner Vorzüge und wer Muster, knallige Farben und Extravagantes mag, der darf sich austoben mit Unterbekleidung, ob Röcke oder Hosen und braucht sich keineswegs zurückhalten. Alles, was dich zusätzlich streckt, wird dich rattenscharf aussehen lassen und körperbetonte Teile im unteren Bereich sind gerne gesehen, sprich etwas engere Röcke und Hosen, die möglichst viel von deinen Beinen preisgeben. Zur Unterbekleidung für den O-Typ ist nicht viel zu sagen und du darfst alles, was im oberen Bereich verboten ist.

Das Oval und die Schuhe:

Auch falls ich wie eine Platte mit Sprung klinge, Heels sind für sämtliche Figurtypen geeignet und der Oval-Figurtyp ist keine Ausnahme. Dir stehen Pumps, Clogs und Konsorten genauso gut wie jedem anderen, weil es jedes noch so kurze Bein zu strecken versteht und alle damit größer, länger und imposanter aussehen. Sonst gilt das selbe Credo wie für die Unterbekleidung und Schuhwerk kann nicht laut und ausfallend genug für dich sein, aber doch zu klobig in manchen Fällen. Also ruhig reinhauen mit Details, Absätzen, Verzierungen, tollen Farben und so weiter. Jedoch die Gesamtlänge deines Körpers im Auge behalten und nichts Bulliges tragen. Also beispielsweise keine Dreiviertel-Leggings mit plumpen Sneakers kombinieren.

Oval ist keine Qual!

Für dich gelten ähnliche Kriterien wie für den Apfel-Figurtyp, der gleich im Anschluss folgt. Ich weiß, gerade für Frauen, die rund um die Körpermitte etwas zu kaschieren haben, ist modische Auswahl häufig begrenzt und limitiert. Und selbst wenn du etwas findest, das den passenden Schnitt zu haben scheint, heißt das noch lange nicht, dass es dir gefällt oder du dich darin fancy fühlst. Je schwieriger die Figur, desto größer sollten die modischen Skills und Interessen sein, zumindest willst du fashionable dein Leben bestreiten und die erste Lektion, die jeder lernen muss, denn das bedeutet es nun mal, sich Mode zu verschreiben, ist sich weitestgehend frei zu machen von dem, was Fremde denken. Falls du dich unwohl fühlst in deinem Körper und du die Rundungen allzu schamhaft zu verstecken versuchst, indem du die ewig gleichen und tristen, schwarzen und kaschierenden Klamotten tagtäglich trägst, wirst du dich niemals so frei fühlen, als wie wenn du einfach etwas anhast, das dir deiner Meinung nach steht, und das dir gefällt, sogar wenn es auffällig und knallig ist und du damit mehr im Mittelpunkt stehen wirst als mit den langweiligen Klamotten. Mut ist der erste Schritt und es bedeutet, anstatt der grauen Leggings zur schwarz-weiß gestreiften Hose zu greifen. Statt dem schwarzen Hoodie den knallroten Rolli zu tragen oder dem schlechten Wetter da draußen den Mittelfinger zu präsentieren und im gelben Anorak und bunt gemusterten Kleid darunter durch den Regen zu hüpfen. Voraussetzung dafür ist, dass du deinen Körper kennenlernst und ein Gefühl dafür entwickelst, in welchen Klamotten du dich magst und was dir schmeichelt. Denn Knowhow gepaart mit ein wenig Mut, wird über kurz oder lang dazu führen, dass du selbstsicher und dein eigener Kritiker wirst, der meiner Meinung nach der einzige ist, der etwas zu melden hat, geht es um deinen persönlichen Stil. Zumindest bei mir war es so und wir fallen zwar nicht in die selbe Kategorie. Aber als athletische Frau mit 1,80 Meter Körpergröße und einem auffälligen Kleidungsstil habe ich oft Blicke einstecken müssen und es wurde mit das Gefühl vermittelt, dass ich mich zurücknehmen soll, oder dass etwas nicht stimmen mag an mir. Also nein! Nein zu Bodyshaming! Nein zu dummen Kommentaren und noch einmal nein zu traurigen Klamotten, nur weil du keine Model-Maße hast! Bestimmt mögen sich viele Menschen wohlfühlen in ihrer Garderobe, die schlicht ist und nichtssagend. Da ich jedoch nicht so bin, kann ich ergo nicht darüber schreiben und dir nicht den Rat geben, dich zu reduzieren oder quasi unsichtbar zu machen, damit du eine bist von vielen. Ich möchte, dass du hinausgehst, dass du schön bist und frei, und dass du strahlst, ungeachtet des Körperbaus, so schwer es sein mag, und das in Klamotten, die dich dabei unterstützen. Wenn Fashion es vermag, mir dieses unbeschreibliche Gefühl zu verleihen, wieso nicht auch dir? Und wer schließlich im Geschäft ist, auf Anhieb weiß, welche Schnitte, Muster und so weiter gefragt sind für den eigenen Body, der wird Dinge entdecken, die sonst vielleicht übersehen werden würden. Du sollst diese Teile anprobieren und sollte dir die innere Stimme sagen, dass sie die deinen sind, obgleich sie eigentlich nicht Bestandteil deiner modischen Komfortzone sind, wird das der Selbstsicherheit langfristig zuträglich sein und du wirst dich bald allgemein immer mehr trauen und haufenweise großartige, textile Entdeckungen machen. Wir haben alle unterschiedliche Körper, keiner ist perfekt und als Schreiberin dieses Artikels, ist es mir wichtig zu betonen, dass etwas zu kaschieren oder zu verstecken niemals bedeutet, dass du dich selbst kaschierst oder versteckst. Es gibt für alle Figurtypen endlos viele coole Klamotten, Accessoires und Möglichkeiten, modisch unwiderstehlich zu sein und ich habe viele Freundinnen mit rundlicher Figur, die einen schlichtweg umhauen. Nicht der Body ist, was die Menschen in modischer Hinsicht meistens einschränkt und hemmt, sondern der Kopf.


🍎 V-TYP: DER APFEL

  • Mittelgroße bis große Brust

  • Undefinierte Taille

  • Breiter Oberkörper und breite Schultern

  • Dünne Arme und Beine

  • Schmalere Hüften im Vergleich mit der Brust

  • Flacher Po


Die Birne und der Apfel werden gerne verwechselt und dir sollte im Vorfeld klar sein, welchem Obst du entsprichst, da die modischen Kriterien für beide Figurtypen unterschiedlich sind. Und zugegeben, sich als Frau mit Apfel-Figur oder Birnen-Figur adäquat zu kleiden, ist schwieriger als mit athletischem, geradlinigem Körperbau oder mit Sanduhr-Figur, das ist leider so. Es ist unangenehmer für frauliche Bodies, wenn das Outfit nicht gut sitzt, weshalb diese Damen oft penibler darauf achten, was sie anziehen. Also nicht verwechseln, Leute! Mit einer Birnen-Figur ist der untere Teil, also primär Schenkel und Hintern breiter geraten, doch der Oberkörper ist schmal. Mit Apfel-Figur hast du dagegen weniger Taille und einen breiteren Oberkörper und deswegen muss differenziert werden, wenn du deine körperlichen Vorzüge erstrahlen lassen willst. Am einfachsten merkst du dir das Dreieck, das für die Birne steht und das umgekehrte Dreieck, das wiederum den Apfel verkörpert und somit kommt man nicht durcheinander und kann sich zuordnen.

Während Frauen mit Birnen-Figur die Blicke von Schenkel und Po fernhalten wollen und diese Region zurücknehmen, um den Oberkörper erstrahlen zu lassen und um ihm Fläche zu verleihen, lenken Frauen mit Apfel-Figur die Aufmerksamkeit von der Körpermitte weg. Apfel geht nicht selten einher mit einem Bauch und Synonym dafür ist die fehlende Taille, weshalb du das bestimmt nicht betonen musst. Aus diesem Grund geht Oberkleidung über die Körpermitte hinaus und Unterbekleidung darf nicht zu tief sitzen, weil all das den Fokus auf deine Körpermitte lenken würde. Ähnlich wie Gürtel, Muster, Details und Verzierungen rund um die Körpermitte oder ganz allgemein enge Klamotten, also besser Finger weg davon! Und wenn dir mit Apfel-Figur jetzt schon schwindelig ist von all dem Kaschieren und Verstecken, ist es Zeit zu erwähnen, was du zur Schau stellen darfst, und das ist das üppige Dekolletee. Ein weicher und anschmiegsamer Busen steht für Leben und Sinnlichkeit, und das hast du mir mit meiner athletischen Figur wunderbar voraus. Meine Freundin Julie mit ihrer Apfel-Figur und ihren Boobs sieht einfach klasse aus in den hübschen Tops mit tiefem Ausschnitt, wenn wir ausgehen und sie ist der Beweis für die ganze Welt, dass Äpfel nicht nur gesund, sondern mitunter etwas für das Auge sind. Meine Freundin versteht es, sich anzuziehen, ihre Vorzüge zu betonen und wir beide lieben Mode, wenngleich wir ganz unterschiedliche Figuren haben. Gerade geschnittene Kleider stehen Ladies mit Apfel-Figur fantastisch, genauso wie Empire-Schnitte, also eng an der Brust und darunter leicht fließend, locker und zur Taille hin weiter. Darüber hinaus wollen wir dich wissen lassen, dass du ausdrücklich alles tragen kannst, was dich optisch verlängert und streckt und damit hast du dein Grundwissen, auf dem du aufbauen kannst. Bestimmt ist die Kleidersuche mit Apfel-Body oft mühselig und limitierend, doch wenn Julie es schafft, täglich derartig berauschend auszusehen, darfst du es ihr gleichtun. Körperbewusstsein kommt nicht über Nacht, weder bei ihr noch bei mir und wir haben beide furchtbar ausgesehen als Teenies. Trotzdem macht Übung schließlich den Meister, die Liebe zur Mode verbindet und mittlerweile sind wir uns über unsere Formen bewusst und können uns sogar mit Kleidungsstücken beschenken, die uns tatsächlich gefallen und passen. Wir haben ein Körperbewusstsein für die jeweils andere Figur entwickelt.

Soweit man das unter Berücksichtigung von Shapewear sagen kann, gibt es einige prominente Vertreterinnen mit Apfel-Figur, die ein sexy Beispiel abgeben. Adele, Liz Hurley, Drew Barrymore, Catherine Zeta Jones und Kate Winslet sind allesamt mit Apfel-Body gesegnet und es muss noch einmal unterstrichen werden, dass du dir jetzt keinen runden Apfel bildlich vorstellen sollst, und dass das umgekehrte Dreieck für diesen Körperbau steht. Dick und rund sein hat nicht automatisch etwas zu tun mit einer Apfel-Figur und viele prominente Frauen zeigen auf, dass du einen kleinen Bauch oder eine fehlende Taille leicht und problemlos kaschieren kannst, indem du die Aufmerksamkeit auf andere Körperbereiche lenkst. Oder hättest du gedacht, dass all diese Celebrities in der Regel ihren Bauch kaschieren? Apfel-Figur bedeutet lediglich, dass du meistens einen großen Busen hast und falls du Kilos ansetzt, es in der Körpermitte geschieht.

Was der Apfel obenherum trägt:

Wie bereits erwähnt stehen dir Empire-Schnitte gut und A-linige Kleider, die strecken und die ausgleichen. Alles, was der Brust schmeichelt und sie hervorhebt, ist erlaubt und der Schnitt deines Tops ist maßgeblich. Ausschnitt ist angeraten für dich, aber gleichsam kannst du Träger auch mal weglassen oder Oberteile mit Mieder kombinieren. Shapewear erfüllt eine ähnliche Funktion und grundlegend geht es darum, dass du die Brust akzentuierst und den Oberkörper länger erscheinen lässt. Einen gegenteiligen Effekt haben hingegen Tops, die am Nacken gebunden werden und alles, was den Fokus zu sehr auf die Schultern legt, ist nicht für dich geeignet, weil du damit kastig wirken könntest. Die Oberbekleidung soll außerdem nicht zu eng anliegend sein, schon gar nicht rund um deine Körpermitte, und das kannst du erreichen mit Details an den richtigen Stellen und der Wahl der Materialien und der Passform. Mit Oversize solltest du vorsichtig sein und darauf schauen, dass es deinen Körper nicht allzu formlos macht und du musst alles auslassen, was Fülle rund um die Hüften gibt. Gegen einen gerade geschnittenen Oversize-Pulli beispielsweise ist allerdings nichts einzuwenden und es kommt eben darauf an, wie das Teil beschaffen und geschnitten ist. Von der Länge der Oberteile her, ist es abschließend wichtig, dass diese unterhalb des Hüftknochens enden und ein Geheimtipp für dich sind Tunikas. Viele Modelle haben kleine Gürtel oder Schnüre eingearbeitet, die man direkt unter dem Busen zuzieht, und das trifft genau ins Schwarze für Frauen mit Apfel-Figur und ist äußerst flexibel tragbar.

Für Kleider gelten gleiche Kriterien wie für Oberbekleidung und Empire ist ein gängiger Schnitt, der wie für dich gemacht ist. A-Linie war ebenso bereits dran im Text und es geht viel über Pattern und Farben. Muster all over zum Beispiel kann stylish sein an dir und es gibt viele Kleider, die durch Einsatz von Prints und Farben, Formen vorgaukeln. Kleid mit Taille ist nicht unbedingt das deine, weil es zu sehr auf die Körpermitte lenkt und doch darfst du die Magie des Layerns nicht vergessen. Auch du kannst schichten, musst jedoch penibel darauf achten, dass die richtigen Stellen in den Vordergrund rücken und es darf nicht zu viel sein an anderen Stellen, wo dies nicht gewünscht ist.

Was der Apfel untenherum trägt:

Frauen mit Apfel-Figur haben oft tolle Beine und diese gilt es, zu zeigen. Auch Leggings, Strumpfhosen und Hosen-Modelle, die "skinny" sind, sind perfekt für dich, wobei du darauf achten musst, dass du nichts anstellst, was dich verkürzt. Bei dir geht es darum, die Beine länger wirken zu lassen und zu berücksichtigen ist bei der Wahl der Hose, dass Details wie Reißverschlüsse ruhig seitlich angebracht sein können und nicht wie üblicherweise vorne. Vorne angebrachte Applikationen können erneut die Konzentration auf die Körpermitte verursachen, und das wollen wir selbstverständlich nicht. Aufnäher und Taschen auf Hosen kannst du außerdem machen und eigentlich kann nicht viel schiefgehen, falls du mit Apfel-Figur Bock auf Hosen hast. Ob ausgestellt oder mit Schlag, geradlinig oder eng zusammen laufend. Hosen sind exakt dein Mode-Ding und du solltest lediglich ein Auge für Details haben.

Selbst Röcke und Shorts kannst du anstandslos tragen. Ausgestellte oder geradlinig geschnittene Röcke sind empfehlenswert und ausschlaggebend ist nur, dass die Taille nicht zu eng ist oder das Hauptaugenmerk auf der Körpermitte liegt. Was Shorts angeht, ist es wiederum besser, dass diese etwas höher geschnitten sind Richtung Taille, weil es verhindert, dass es zu Rettungsringen kommt oder zu "Arsch frisst Hose", was niemand sehen und schon gar niemand haben will. Bei Hosen, Röcken und Shorts ist grundsätzlich vieles bis fast alles tragbar für Ladies mit Apfel-Figur, was die Aufmerksamkeit von der Taille weg lenkt und sie schmaler wirken lässt. Merkst du dir das, kannst du zukünftig leicht Kleidungsstücke im Vornherein ausschließen und dich auf Passendes besinnen.

Ein Apfel mit Schuhen:

Es geht wie schon zigfach gesagt darum, dass du deine hübschen Beine betonst und du kannst sie zum Beispiel länger machen, indem du die richtige Schuhfarben wählst. Damit fängt es an und vermeiden solltest du hingegen Schuhwerk, das dich klein wirken lässt und deine Füße im Gegensatz groß. Mit Plateus, Heels, und Clogs geschieht das garantiert nicht und bei Flats wie Sneakers musst du bloß darauf Acht geben, dass diese nicht zu klobig daherkommen.

Äpfel an die Macht!

Abschließend bleibt zu sagen, dass du dich niemals entmutigen lassen darfst, selbst wenn deine Apfel-Figur etwas üppiger ausfällt und du in deinem Leben vielleicht schon den einen oder anderen, abfälligen Kommentar über deinen Körper einstecken musstest. Mit einigen Handgriffen, Tipps und Knowhow wirst du bald wissen, was deine Vorzüge sind und wie man diese wirksam mit Textilien ausdrückt. Wie bei allen Figurtypen geht es einzig und allein um die Proportionen und schreibst du dir hinter die Ohren, dass alles, was dich größer macht und von der Körpermitte ablenkt, eine modische Empfehlung für dich ist, hast du bereits einen ordentlichen Plan für dein Leben. Dich attraktiv und sicher in der eigenen Haut zu fühlen wird endlos viele Menschen deine Schönheit sofort erkennen lassen, auch sollten sich deine Maße abseits der 90-60-90 bewegen, die ein überholtes Muster sind. Ich persönlich entspreche durchaus dem Model-Typ und doch sind meine modebewussten Freundinnen meine wahren Style-Vorbilder, meine Musen, meine Inspiration und garantiert nicht irgendwelche Leute mit selbigem Körperbau, die ich im Netz oder im TV sehe. Der Grund, weshalb wir uns mit Fashion anspornen und bereichern, ist weil wir uns alle gegenseitig bewundern dafür, was jede von uns aus ihrem Körperbau in modischer Hinsicht macht. Wir sind alle unterschiedlich geformt und so sieht nun mal das wahre Leben aus. Gerade meine Freundin Julie mit Apfel-Figur hat eine umwerfende Wirkung auf mich, da ihr Körperbau sie nicht im geringsten zu hindern scheint, sie furchtlos ist und zeigt, dass Frauen mit rundlichen Formen wunderschön sind und sie, sollten sie ein Händchen für Mode haben, es eindrucksvoll und beinahe gänzlich frei von Limits ausleben können. Schön zu sein von Natur aus ist easy, aber sich schön zu inszenieren, ist eine Kunst, die es vermag, aus jedem Menschen etwas Unwiderstehliches, Leuchtendes und Besonderes zu machen. Es ist wie bei Carrie Bradshaw und sogar wenn sie nicht derartig makellos ist wie die Models auf Laufstegen und in Magazinen, ist sie dennoch aufgrund ihres Mode-Stils diejenige, die uns für immer im Gedächtnis bleiben und die von fast sämtlichen Frauen der Welt als Inspiration angesehen wird, wie sie schöner überhaupt gar nicht sein könnte. Der Style kann unter anderem die Attraktivität definieren und deswegen müssen sich alle Figurtypen trauen, über die Grenzen hinaus zu gehen und mutig zu sein. Liebst du Mode und weißt, was dir steht, wirst du mit Komplimenten zugeschüttet werden und der Körperbau wird zur Nebensache, so wie es sein sollte. Bist du hingegen wegen deiner Figur geblockt und lebst als graues Mäuschen, wirst du vermutlich nicht das von der Mode bekommen, was sie fähig ist zu geben, unabhängig davon ob du weißt, wie man Bauch oder Schultern kaschiert.


⌛ X-TYP: DIE SANDUHR

  • Mittelgroßer bis großer Busen

  • Breite Hüften

  • Voller Po

  • Kräftige Oberschenkel

  • Schmale und gut definierte Taille

  • In etwa gleich breite Hüften und Schultern


Die wenigsten Sanduhr-Figuren sind ein Wunder der Natur und es steckt meistens entweder harte Arbeit dahinter oder der Gang zum Beauty-Doc. Sanduhr ist eine Mischung aus athletisch und kurvenreich, und das zu kreieren, ist hart, bist du nicht von Haus aus gebaut wie Marilyn Monroe, Sophia Loren oder Dita Von Teese, die ihre Kurven zusätzlich stets mit Mode unterstrichen haben und unterstreichen. Wobei wer weiß schon, ob die nicht alle ebenso beim Schönheitschirurgen waren? Auch Ladies wie Kim Kardashian und Beyoncè haben Sanduhr-Figuren, weil ihre Bodies schön definiert sind und wie du erkennen kannst, spielt bei diesem Figurtyp einiges mit. Ein bisschen Apfel und Birne definieren den Body und der Rest ist Sport und Training, da alles schön straff und gesund aussehen muss. Und genau aus diesen Gründen steht die Sanduhr-Figur seit jeher für Sinnlichkeit, und das Femininum allgemein, obgleich es schwierig ist, einen derartigen Körper zu halten und fast alle etwas dafür tun müssen. Von nichts kommt quasi nichts.

Für die Grundlage der Sanduhr-Figur ist in der Tat die Natur gefragt und maßgeblich ist eine nach innen geneigte Taille. Hast du diese, kannst du in den meisten Fällen eine Sanduhr-Figur erreichen, aber nur in den meisten. Ich habe zum Beispiel einen athletischen Körperbau und eine stark nach innen gerichtete Taille, was eigentlich nicht vorhergesehen ist für meinen Körperbau in der Regel, der eher geradlinig verläuft. Da ich jedoch 1,80 Meter groß bin, nur 65 Kilo wiege und überhaupt nicht zunehme, egal was ich mache, kann ich trotz der Taille nie im Leben eine richtige Sanduhrfigur bekommen und scheitere an den Rundungen. Ein wenig in die Wiege gelegt muss es also sein und die Voraussetzungen solltest du mitbringen. Also einen weiblichen Körper und die passende Taille, andernfalls wird das nichts ohne dramatische und aufwändige Schönheitsoperationen wie Cher und ihre fehlenden Rippen sie hatten. Kleiner Bauch ist kein Problem, den bekommst du weg kaschiert oder in Form gebracht und hilft dir das alles jetzt überhaupt nicht weiter, weil du nicht über diese Vorzüge verfügst so wie ich, dann hast du immer noch die Option, dir mit Kleidung eine Sanduhr-Figur zu kreieren. Das ist sogar leicht, um ehrlich zu sein, da es etablierte Schnitte gibt, die automatisch eine Sanduhr-Silhouette generieren. Einfach weiter lesen und wir zeigen dir, wie du das anstellst!

Was die Sanduhr obenherum trägt:

Ausgehend davon, dass du bereits eine Sanduhr-Figur hast, zeigen wir dir an dieser Stelle welche Oberbekleidung für dich designt ist, wobei am Ende dieser Rubrik noch Tipps und Tricks folgen, wie du dir eine zaubern kannst mit Klamotten, und zwar ohne viel zu tun. Gehörst du demnach zu jenen Damen mit Sanduhr-Figur und bezauberst die Welt mit deiner wohl geformten Taille und deinem Kurvenreichtum, machst du schon einiges richtig, denn die Taille ist das, was betont werden muss. Kräftiger Oberbereich, also viel Busen, schmale Taille, breite Hüften und ausladender Po sind die Merkmale dieses Körperbaus und alles, was du tun sollst, ist diese natürlichen Formen beizubehalten und die Vorzüge besser herauszuarbeiten. Am besten geht das mit einem simplen Top oder einer Bluse, die mit hoch taillierter Unterbekleidung wie Röcken oder Hosen kombiniert werden. Gürtel sind auch deine besten Freunde und alles, was um die Taille schmaler macht, ist für dich geeignet, so simpel ist das. Zudem stehen dir Rundhals-Ausschnitte oder U-Boot-Ausschnitte fabelhaft, genauso wie V-Ausschnitte, um deinen Vorbau noch besser zu betonen, wobei es mit diversen Ausschnitten gleichermaßen möglich ist, den Busen zu verkleinern, wenn dir danach ist. Was du hingegen weniger brauchst, sind Teile mit viel extra Stoff oder Applikationen an den Hüften oder an der Brust. Diese Bereiche sind ja schon breiter, weshalb du das nicht zusätzlich betonen musst und den Fokus lieber auf die Körpermitte legst.

Asymmetrische Details gehen manchmal, aber grundsätzlich lieber darauf verzichten und mit horizontalen Streifen sieht es ähnlich aus. Diese lassen breiter wirken, während vertikale Streifen wiederum den gegensätzlich Effekt haben. Persönlich arbeite ich viel mit Streifen, um meinem athletischen Körper mehr Schwung zu verleihen und ich setze dabei auf Querstreifen. Ein einfaches, schwarz-weiß, quer gestreiftes Minikleid von H&M mit dünnen Trägern um gerade mal 5 Euro, erweist mir dabei besondere Dienste und verleiht mir noch mehr Taille und breitere Hüften, wobei es mich ebenso im oberen Bereich breiter macht und ich das deshalb mit Blazern und Cardigans kaschiere. Dort ist es schlichtweg unerwünscht. Streifen können also eine tolle modische Wirkung haben und sind behilflich bei der optischen Umgestaltung des Körperbaus, vorausgesetzt du weißt, wie du sie einsetzen kannst. Ich benutze sie zum Beispiel, um mir eine Sanduhr-Figur zu machen und mich an bestimmten Stellen mit vertikalen Streifen voluminöser erscheinen zu lassen und ich muss lediglich darauf aufpassen, dass es mich nicht optisch verkürzt. Ich habe das selbe Kleid nochmal in anderen Farben, doch ist es weiter geschnitten und nicht ganz so Mini wie das schwarz-weiße Dress, weshalb ich dieses ungern trage und es einmal mehr beweist, dass man mit Streifen vorsichtig sein muss. Nur ein wenig länger geschnitten als das andere und schon passt es nicht mehr so richtig, und das ist der springende Punkt.

Bei den Oberteilen solltest du weiter darauf achten, wo diese enden. Unschmeichelhaft wäre an der breitesten Stelle der Hüfte, weil das den Fokus zu sehr darauf lenken würde und die Hüften bei der Figur ohnehin in der Regel üppiger ausfallen. Über die Hüften hinaus und tailliert ist dein Schnitt und mehr braucht es nicht, um deinen Body ideal zu proportionieren.

Bezüglich Kleidern darfst du alles tragen, was die Taille noch mehr hervorhebt wie Wickelkleider, taillierte Maxi-Kleider oder Etui-Kleider. Selbst hautenge Dresses kannst du tragen, wobei der Schnitt hinsichtlich geradlinig sein sollte, damit die natürliche Form des Körpers bewahrt bleibt und wer mit Sanduhr-Figur Jumpsuits liebt, ist gut beraten damit, so oft wie möglich in taillierte Modelle zu schlüpfen. Der Sanduhr-Figur steht tatsächlich vieles mühelos und die klassische Silhouette, die seit jeher einem gängigen Schönheitsideal entspricht, bedeutet eine Menge Glück für alle Frauen, die damit gesegnet sind. Wenn die Proportionen schon beinahe von selbst stimmen, braucht man natürlich nicht mehr viel zu tun, was einen durchaus neidisch werden lassen könnte.

Was die Sanduhr untenherum trägt:

Für die Sanduhr-Figur ist geradlinig geschnitten die beste Hosen-Option und leichter Bootcut geht auch. Das mit den dunklen Farben hatten wir ja bereits bei anderen Figurtypen, und das hat den Zweck, Oberschenkel oder sogar Po und Hüften etwas in Zaum zu halten, fallen diese breiter aus. Hoch geschnittene Hosen gehen genauso wie hoch geschnittene Röcke und verlaufen diese eher gerade nach unten hin, wirst du darin großartig aussehen, weil es mehr Länge gibt und den Hüftbereich und die Schenkel ausgleicht und anpasst an den Rest. Frauen mit Sanduhr-Figur haben nicht selten Probleme damit, die richtigen Hosen zu finden, aus welchem Grund ein hoher Elasthan-Anteil wahre Wunder wirkt, und das die richtige Passform zu geben vermag. Was also nicht passt, wird passend gemacht.

Eine Sanduhr mit Schuhen:

Die Sanduhr-Figur wird als klassischer Figurtyp beschrieben und den Frauen mit diesem Körperbau wird oft im Netz geraten, sich klassisch zu inszenieren, wobei das sowohl auf Kleidung und Schnitte zutrifft, als auch Schuhe und Accessoires. Dafür spricht, dass der Figurtyp einfach wie gemacht ist für all die schönen Kreationen und kommen wir auf die Schuhe zu sprechen, können die classy Ladies ihre Eleganz in der Tat unterstreichen, indem sie Bein verlängerndes Schuhwerk wie Heels tragen, das wunderbar streckt und diesen hochwertigen und klassischen Look zu verleihen vermag. Eine Sanduhr-Silhouette, die mit langen Beinen versehen ist, ist garantiert ein Hingucker und doch tun es Flats aller Art, die nicht zu klobig sind, ebenso und du kannst eigentlich alles tragen. Das ist besonders hervorzuheben, weil es verständlicherweise Frauen gibt, die nichts mit klassischen, femininen Styles am Hut haben oder die nicht wissen, was mit "weniger ist mehr" genau gemeint ist, wenn sie manche Leute über Accessoires beraten. Klassische Schnitte stehen dir, das solltest du wissen, wobei das keineswegs klassischer Stil bedeutet und sich weiblich zu kleiden. Demnach ob Heels oder flache Schuhe, ob wenige oder viele Accessoires, Hauptsache es streckt dich ein wenig und macht nicht kürzer.

Sanduhr-Fake:

Am besten beim Ankleiden stets eine Sanduhr visualisieren und es gibt simple Tricks, wie du dir eine derartige Figur kreieren kannst, sowie fortgeschrittene. Bei diesem Figurtyp ist es wichtig, dass die Taille akzentuiert wird als Maß aller Dinge, weshalb du stets gut daran bist, deine Oberteile in die Hose oder in den Rock zu stecken, denn das ist der am einfachsten zu realisierende Ratschlag. Egal ob Bluse, Pullover oder Top und ob du das Oberteil zur Gänze in die Hose oder in den Rock steckst oder locker-lässig und einseitig. Beides wird automatisch deine Taille in den Vordergrund rücken lassen und vorantreiben kannst du das zuzüglich mit Bootcut-Jeans und mit geradlinig oder nach unten hin zusammenlaufender Unterbekleidung wie Bleistift-Röcken. Es gelten für dich alle Tipps, die bereits in diesem Abschnitt zu diesem Figurtyp erwähnt wurden, wie dass diverse Ausschnitte vorteilhaft für dich sind, dass du ruhig lieber eng als formlos trägst, oder dass du mit Kleidungsstücken die Hüften und den oberen Bereich eher zurücknehmen sollst. Gleichsam wurde bereits gesagt, dass der Gürtel ein Must-Have für dich ist und wer noch einen Schritt weitergehen möchte, der hält Ausschau nach Mode, die mit dem Zweck designt wurde, eine Sanduhr-Figur zu verleihen. Das geht von Kreationen mit Schößchen zum Beispiel über taillierte Oberteile und Kleider in diversen Schnitten wie Empire bis hin zu Mustern, die du einsetzen kannst, um diesen Figurtyp sogar zu faken. Da mit Pattern und Details zu hantieren aber kein Kinderspiel ist, ist es vorwiegen für Fashion-Victims mit Knowhow und es bedarf einiges an Übung und ein Gefühl für Formen. Ich habe zum Beispiel ein Kleid, dessen Muster eine Sanduhr-Silhouette macht, indem die Muster am Bauch so geschwungen sind, dass sie die natürliche Form der Sanduhr simulieren. Sie gaukeln sozusagen mehr Taille vor, und das geht mit leicht geschwungenen, nach innen geneigten, vertikalen Linien in diesem Muster, die sich in der Taillen-Gegend befinden. Die Bereiche rund um Brust und Hüften sind schwarz, ohne Details und unifarben, aus welchem Grund sie zurückgenommen werden und alles zusammen macht meine Figur schlussendlich fraulicher als sie ist. Selbiges erreichst du mit dem geschickten Einsatz von Streifen und vielen anderen Mustern, die an den richtigen Stellen verbreitern und an anderen wiederum verschmälern oder wenn du mit diversen Kleidungsstücken layerst. Mit zarten Crop-Tops lässt sich so gut wie jedes enge Oberteil und jedes Kleid umgestalten. Mit Blazern, Kimonos und Cardigans kannst du beliebig ausgleichen. Mit Schuhen, Strümpfen, Leggings und Co. wird der Fokus umgelenkt und die Beine verlängert. Mit Shapewear ist das Unmögliche möglich. Gürtel dürfen sowieso nicht fehlen für die Sanduhr-Figur und es gibt Klamotten und Accessoires wie Sand in der Sanduhr, die diese Silhouette gestalten und begünstigen.

Die Sanduhr, und das Training:

Auch wenn du das jetzt nicht hören willst, ist Sport für viele Damen die einzige Chance, eine Sanduhr-Figur zu bekommen oder zu halten. Wie wir schon festgestellt haben, solltest du einige Voraussetzungen mitbringen und nicht so skinny sein wie ich oder zu üppig, damit das gelingt. Eine nach innen gerichtete Taille ist nötig und erfüllst du diese Kriterien, kannst du mit viel Schweiß zu deiner Traumfigur kommen. Da dieser Blog aber ein Mode-Blog ist, schneiden wir dieses Thema nur kurz an, insbesondere weil die Schreiberin dieses Artikels nicht viel Lust hat auf Sport, unwissend und überhaupt nicht scharf darauf ist, darüber zu schreiben. Deshalb musst du dich auf diversen Plattformen ausreichend informieren wie etwa wikiHow, wo alles Schritt für Schritt erklärt wird, und das nicht so amateurhaft wie hier. Andere Quellen im Netz helfen dir also dabei, diese Figur zu bekommen und unsere Aufgabe ist es, dir zu erklären, wie du diese erfolgreich verpackst. Leider ist heutzutage die richtige Silhouette nur die halbe Miete und dieser Körperbau sollte im Idealfall straff sein, was wiederum Training für die meisten Menschen unabdingbar macht.

1) Schultern definieren:

✔ Arme seitlich hoch und runter mit Gewichten dran im Stehen definiert deinen Oberkörper und deine Schultern und am besten nimmst du hierfür Hanteln mit jeweils 2,5 Kilo.

✔ Das selbe Spiel mit den gleichen Hanteln, diesmal allerdings nicht seitlich, sondern in Rückenlage mit den Armen Richtung Himmel abwechselnd in die Luft gestreckt.

✔ Wer lieber sitzt, nimmt die Hanteln und breitet die Arme aus wie ein fliegender Vogel. Also vom Körper weg und wieder hin, und das alles entspannt auf einem Stuhl oder einer Liege im Sitzen.

2) Den Rumpf trainieren:

✔ Bauchmuskeln wären doch nice, nicht wahr? Und diese bekommst du mit sogenannten "Pulse Crunches". Ab auf den Rücken mit dir und wir wollen Kniebeugen im Liegen sehen!

✔ "Windshield Wipers" hört sich toll an und ist es auch. Du liegst dabei auf dem Rücken mit den Beinen hoch in die Luft gestreckt. Diese wippen leicht rechts und links hin und her und es handelt sich um eine leichte Übung, ganz nach meinem Geschmack.

✔ "Side Planks" und "Hip Dips" sind anstrengend. Du liegst dafür auf der Seite und stützt dich mit dem Ellbogen ab. Gerade gestreckt gehst du dann immer wieder hoch und runter, wobei die Füße und der eine Ellbogen stetig am Boden bleiben.

3) Den Rücken stärken:

✔ Auf allen vieren musst du für diese Übung am Boden sein in der Hundestellung und du liftest einfach dein Bein immer wieder hoch und runter. "Donkey Kicks" nennt sich das, und das darfst du dir bildlich vorstellen, weil du nach hinten austritst wie ein Esel.

4) Den Hintern straffen:

✔ Für einen knackigen Po liegst du auf dem Boden und machst "Bridges", also Brücken. Und diese erinnern an den einen bestimmten Michael Jackson-Move, wenn er sich in den Schritt greift, nur dass du dabei liegst und die Hände ausgestreckt am Boden lässt. Lass deinen Schritt sprechen, so wie einst Michael!

5) Oberschenkel und mehr:

✔ "Hips Extensions" muten intensiv an und sind gut für die Oberschenkelmuskulatur. Du liegst hierfür nur zur Hälfte auf einer Bank auf dem Bauch und krallst dich daran fest. Die Beine liegen frei und werden beide simultan hoch und runter bewegt.

✔ "Lunges" sind "Sidesteps" im Stehen, aber mit Hanteln. Einen leichten Seitenschritt für diese Übung machen, beide Arme hoch und wieder zurück in eine gerade Position.

Ich hoffe, dass du nun mehr weißt als zuvor, und dass ich dir behilflich sein konnte mit der Bestimmung deines Figurtyps, aber auch mit der Auswahl der dazu passenden Garderobe. Viel Spaß und XoXo, eure Silly!

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