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Sommertrends 2022 Modetrends Sommer 2022

Wie immer wenn ich hier bei uns im Blog über Modetrends schreibe, halte ich mich allgemein an das, was Plattformen wie InStyle, Glamour, Vogue, Cosmopolitan und dergleichen zu sagen haben. Ich versuche, für dich die beste Zusammenfassung all dessen zu schreiben, was die Modeleute vom Fach uns lehren und prophezeien, auf dass du ideal im Bild bist und weißt, was im Sommer 2022 angesagt ist. Unglücklicherweise widersprechen sich einige dieser Plattformen, geht es um Trends, weshalb ich probiere, den Konsens für dich zu eruieren, damit sich die Verwirrung in Grenzen hält.

Den Artikel 👉 Modetrends Frühling 2022, den ich im Frühjahr verfasst habe, kannst du zudem als Referenz benutzen, um zu erfahren, was es vom Frühling in den Sommer geschafft hat. Darüber hinaus haben sich diese Saison brandneue Trends etabliert, die ich nun vorstelle und die fast alle perfekt sind für heiße Temperaturen. Ich wohne in Österreich. Bei uns sind der Frühling und der Sommerstart bislang chill und nicht zu heiß. Im Mai war es das ab und an, doch der Juni startet verregnet, wobei zu erwarten ist, dass die Sonne noch hart zuschlägt in diesem Jahr und uns der eine oder andere überhitzte Tag sicher nicht erspart bleibt. Deshalb eignen sich die Modetrends Sommer 2022 insbesondere für hohe Temperaturen.

Und willst du ein wenig mehr ins Detail gehen, findest du in nachfolgenden Artikeln alles, was du zu den gegenwärtigen Schuh- und Stofftrends wissen willst. Das schreibe ich extra, weil es gleichsam umfassende Themen sind.

👉Farben-, Druck- und Stofftrends Sommer 2022

👉 Schuhtrends Sommer 2022 ( Bald verfügbar )





Persönlich mache ich mir eigentlich nicht viel aus Trends und es interessiert mich bloß am Rande, was out ist. Dennoch werde ich stetig davon beeinflusst, weil ich regelmäßig Mode shoppe und ich auf diesem Weg nicht umhinkomme. Wir wissen ja, wie das läuft. Die großen, etablierten und namhaften Designhäuser zeigen ihre Kollektionen, woraufhin sich augenblicklich die Modeketten und vor allem die Fast-Fashion-Unternehmen wie Aasgeier darauf stürzen, die Trends geringfügig abändern und sie im Nu in ihren Läden offerieren. Lemon ist Trendfarbe dieses Jahr? Dann kannst du sicher sein, dass H&M, Primark und C&A in Windeseile voll sind damit, denn das ist das Business und wie es funktioniert. Wer also gerne einkauft, und das regelmäßig, wird so oder so von Trends beeinflusst. Allerdings shoppe ich nicht spezifisch Trends und nehme ein Teil, weil es dope ist und nicht trendy und in. Nimmt man dennoch manchmal Saisonware mit, ist man automatisch trendbewusst und geht mit der Zeit.

Ich hege und pflege meine Kleidung und repariere sie gegebenenfalls, weshalb mir selbst günstige Klamotten lange erhalten bleiben und ich sie in der Regel fortwährend trage. Nichtsdestotrotz gibt es gewisse Trends, die man irgendwann satt hat, was für mich zum Beispiel Color-Blocking vor einigen Jahren war. Ich besitze viele dieser Teile, doch wurde der Trend für mich überreizt und aus diesem Grund bin ich froh darüber, die Klamotten nun weiter hinten im Schrank platzieren zu können und sie erst einmal nicht wiederzusehen. Bin ich selbst übersättigt und habe genug davon, archiviere die Mode, bis ich wieder Bock darauf habe, egal ob der Trend dann gerade en vogue ist oder nicht. Im Laufe meines Lebens hat sich somit eine Menge in meinem Kleiderschrank angesammelt. Trends kehren bekanntlich wieder und wieder und speziell die wertigen Kleidungsstücke sind eine Langzeitinvestition, die du über die Jahre immer wieder aufs Neue hervorkramen kannst. Ich halte nichts von unreflektiertem Modekonsum und Kaufwahn, auch wenn ich des Öfteren auf Fast Fashion angewiesen bin, wie du im Artikel 👉 Fast Fashion nachlesen darfst.

Ich bin Fashion-Addict mit begrenztem Budget. Ehrlich, Kleidung macht mich richtig happy und die Power, die ich in mir habe, ist durchaus zurückzuführen auf meine Looks, wobei das keineswegs als oberflächlich verstanden werden sollte. Mein ganzes Leben lang war ich eine Carrie, deren Style oft nicht verstanden wird von der breiten Masse und wir beide müssen regelmäßig für unseren textilen Wagemut einstecken, weil dieser halt über die Grenzen hinausgeht und anders ist. Ich bin unkonventionell und mein Kleiderschrank ist wie ein Legobaukasten. Ich baue also meine Looks zusammen mit Akribie und Akkuratesse, auf dass ein symbiotisches, sich ergänzendes, großes Ganzes entsteht, gänzlich unabhängig davon, ob andere Leute es manchmal viel oder übertrieben finden. Nicht jedoch jene Menschen, die mich mögen und auf das kommt es an, oder? Ich liebe grafisch, urban, boho und harte, androgyne Sachen. Wenn mir heiß ist im Sommer und ich Miniröcke und Crop-Tops trage, bin ich mir oft gar nicht darüber bewusst, dass es Männer anziehen könnte oder gemeine Blicke von züchtigen Omis.

Es ist einzig die Mode, die zählt für mich und ich bin weitestgehend frei von anderen Meinungen. Manche Styles polarisieren und sagen dir drei Leute, dass du scheiße aussiehst und fünf wiederum, dass es nicht so ist, bist du verwirrt und hörst eines schönen Tages nur noch auf dich selbst. So war das zumindest bei mir. Ich trage so gut wie alles außer langweilig und dafür erntet man häufig genauso viele Angriffe wie Bewunderung. Ich ziehe mich jedenfalls persönlich nicht an für Instagram, Fame auf der Straße oder um als cool zu gelten, obgleich mein Stil markant ist und ihn viele toll finden. Dennoch ausschließlich für mich selbst, und das bestätigt mir jeden Tag, wie untrennbar ich an Fashion hänge, wie wichtig sie mir ist und wie sehr ich mich darüber definiere. Es geht nicht darum, gemocht zu werden oder geliebt, sondern das Ziel ist, all die wunderbare Mode, die ich besitze, adäquat zu nutzen und zu repräsentieren.

Meine Freunde sagen stets zu mir, dass mir alles steht und ich alles anziehen kann, was verständlicherweise ein Trugschluss ist. Ich trage meine vielseitigen Outfits aber mit einer beispiellosen Selbstverständlichkeit und Selbstsicherheit, und das ist der alleinige Grund, warum sie es so empfinden. Bist du überzeugt davon, dass es dir tadellos steht, sieht das garantiert der Großteil der Leute wie du. Ähnlich halte ich es dann mit Trends und diese kommen mir nur in die Tüte, gefallen sie mir. Die Motivation ist ergo nicht, auf irgendeiner Welle mitzuschwimmen und ich finde durchaus, dass das etwas ist, was sich andere Leute von mir abschauen dürfen. Denn Trends können unter anderem gefährlich sein und es sollte aufgrund dessen nicht zu viel hinein interpretiert werden. Außerdem sind die hellen Köpfe in der Mode immer die, die Trends erschaffen, neu interpretieren und für sich auf eine individuelle Art und Weise nutzen, anstatt sie schlichtweg fantasielos zu kopieren. Fashion ist eben nicht ein schwarzes Shirt mit dem Logo von Balenciaga, sondern das, was du daraus machst und wie du es inszenierst.

Ich habe wie gesagt kein Budget wie eine Carrie und versuche trotzdem, ein moderner und nachhaltiger Mensch zu sein, obwohl ich bei Fast-Fashion-Ketten einkaufe. In China gleichermaßen, genauso wie ich auf den Flohmarkt gehe, im Netz gebrauchtes Zeug bestelle oder mich im Secondhand-Laden umsehe. Ich verehre Mode dermaßen, dass mir ebenso ein moralischer Umgang damit wichtig ist und ich probiere kontrolliert und reflektiert zu kaufen. All das macht mich als Mensch aus und klar, nicht jeder, der Fashion zugewandt ist wie ich, muss in seinem Leben Hate einstecken. Ich jedoch durchaus, und das nicht zu knapp, weswegen es mir ein Anliegen ist zu sagen, dass Trends, Fashion und alles, was damit verbunden ist, weit über pure Oberflächlichkeit und Prestige hinausgehen kann.

Es ist deine Sache, willst du jedem Trend blind folgen, um hip zu sein und Likes zu bekommen. Allerdings ist das nicht meine Interpretation dessen, was Modetrends bedeuten und es ist auch nicht das, um was es in diesem Artikel geht. Die Berichte über Trends, die man in den Magazinen und im Netz zu lesen kriegt, sind nicht selten hohl, nichtssagend und unterstützen exakt das, was falsch läuft im Umgang damit. Ich möchte dir dagegen nicht das Gefühl geben, dass du nichts bist, nur weil du nicht jeden Trend mitmachst, dir bestimmte Produkte nicht leisten kannst oder Sachen trägst, die diese Saison vielleicht out sind. Die jetzt folgenden Trends dienen daher rein zur Orientierung und zur Inspiration und dürfen dir keinesfalls vermitteln, dass du etwas unbedingt brauchst und kaufen musst, um dabei zu sein. Im Gegenteil. Ich probiere, die Trends ordentlich zu zerpflücken, was dir wiederum die Chance gibt darüber nachdenken, ob du etwas wirklich willst und benötigst. Denn allzu gedankenlos jedem Trend zu folgen geht mit hoher Wahrscheinlichkeit mit einem verschwenderischen Kaufverhalten einher, und das ist definitiv etwas, das ich nicht noch mehr befeuern möchte, wie ich im Artikel 👉 Fast Fashion betone.



Butterfly-Tops sind im Kommen. Nie gehört? Dabei handelt es sich um feminine, verspielte, bauchfreie Oberteile, die in der Mitte des Busens zusammengebunden werden oder gerafft sind. Zuzüglich sind Schleifen, Volants, Spitze und ähnliche, flatterhafte Details angebracht, die locker fallen und die als Gesamtbild an einen Schmetterling erinnern. War in den 50ern extrem groß, erlebt immer wieder mal ein Revival und ist dieses Jahr vermehrt mit coolen Mustern und Drucken erhältlich. Natürlich auch unifarben, doch wer Sommer, Sonne und Spaß will, entscheidet sich verständlicherweise für die vielfältigen und bunten Looks, die Laune machen.


Besonders gut können diese Teile kombiniert werden mit High-Waist-Röcken oder -Hosen, wobei die klassischen High-Waist-Jeans herausstechen und perfekt dazu matchen. Ob mit Ärmeln oder ohne Ärmeln, die Butterfly-Tops sind außergewöhnlich, ein bisschen nostalgisch und können selbst an kälteren Tagen getragen werden, werden sie gelayert. Trägst du die Oberteile hingegen im Sommer und pur, darfst du sie ausdrücklich mit coolen Bras kombinieren, die frech hervorblitzen und die ein weiterer Trend sind diese Saison. Dabei gibt es Butterfly-Tops, die relativ viel Haut zeigen und welche, die wenig preisgeben. Sexy ist der Look jedoch allemal und stets zart, auch falls die Prints zum Beispiel eher hart ausfallen. Diesen Trend finde ich persönlich großartig und ich werde die Augen offenhalten nach Butterfly-Tops, weil so etwas in meinem Kleiderschrank noch fehlt. Zwar bin ich weniger feminin drauf, doch kommt es schließlich auf die Kombination an und vieles, was ich gesehen habe, kann abseits von verspielt und romantisch inszeniert werden. Also urban, grafisch und verrückt, so wie ich es mag.



Die Farbe Lemon ist auffällig, grell und bunt, manchmal neon, abgesehen von pastelligen Varianten, die durchaus zart und blass daherkommen können. Die Mischung aus Grün und Gelb ist jung, dynamisch und nie im Leben werde ich Rihanna in ihrem Song "SOS" vergessen, wie sie braun gebrannt und schimmernd in ihrem Lemon-Dress durch die Gegend hüpft. Zwar geht Lemon da schon ein wenig mehr Richtung Grün, aber so genau musst du das natürlich nicht nehmen und es ist Limette, solange die Mischung aus Grün und Gelb besteht. Die Trendfarbe findest du also von nun an in den gängigen Läden und egal ob Klamotten, falls du dich traust oder Accessoires, Lemon ist geradezu omnipräsent, überall erhältlich und absolut adäquat für den Sommer. Meine Farbe ist das nicht, ich verzichte, selbst Pastell mag ich nicht so gerne an mir, doch ich freue mich darauf, andere Leute jetzt öfter in dieser abgefahrenen, seltenen Farbe zu sehen, die die perfekte Symbiose aus Sonne und Gras darstellt und die gerade bei heißen Temperaturen der Hit ist.





Cut-Out, Fransen und Schlitze waren bereits im Frühling Trend und Schlitze haben es in den Sommer hinein geschafft. Geschlitzte Röcke, Kleider und Hosen machen folgendermaßen in Modekreisen die Runde und natürlich ist das ein sexy und mutiger Trend. Persönlich habe ich einige Kleidungsstücke mit Schlitz in meinem Kleiderschrank und manchmal geht der Schlitz verboten hoch, weshalb ich diese Pieces lediglich mit Leggings kombiniere. Da Schlitz allerdings auch etwas unschuldiger inszeniert werden kann, denkst du am besten vorab darüber nach, was du zeigen willst und dementsprechend variiert die Länge des Schlitzes.


Ich liebe Kleider, ich liebe Mode und ich liebe meinen Hund, wobei nichts das Andere ausschließen muss und ich garantiert nicht zu den Dogmoms gehöre, die mit Bauchtasche, Funktionsschuhen und -Mode durch die Welt tingeln. Ich trage alles Mögliche auf meinen Abenteuern mit meinem Wauzi. Sind die Kleider aber zu eng, leidet die Bewegungsfreiheit, aus welchem Grund ich mich stets frei fühle in meinen Maxi-Skirts mit Schlitz und ich fashionable, mobil und wild zugleich sein kann. Die Bewegungsfreiheit wird nicht derartig eingeschränkt und außerdem umschmeicheln Röcke und Kleider mit Schlitz deinen Body und dieser kann dadurch gestreckt werden. Die Looks dürfen elegant inszeniert werden, aufreizend oder urban, wie ich es mache und nur weil etwas einen Schlitz hat, kann man noch lange nicht verallgemeinern, was das Gute daran ist. Schlitze haben dennoch etwas Spezielles an sich, das dir immer einen coolen und städtischen Vibe zu geben vermag.




Die Bralettes habe ich im Laufe dieses Textes bereits erwähnt und zwar an jener Stelle, wo es darum geht, das Butterfly-Top ein wenig aufzuwerten. Diese Saison fokussieren wir uns vorzugsweise auf Modelle aus Strick und über diesen Trend freue ich mich. Als ich sechzehn Jahre alt war, habe ich ein süßes Häkel-Crop-Top besessen und es geliebt. Leider sind Häkel-Kreationen aber bekanntermaßen schwer zu reparieren und irgendwann war es so ugly, dass nur noch die Tonne als Alternative blieb. Deshalb bin ich glücklich, dass man sie nun wieder häufiger sieht und sie geben nette 70er-Vibes, sind angenehm zu tragen und toll zu kombinieren. Wem das zu nackt ist, weil die meisten Bralettes kaum über mehr Stoff verfügen als übliche BHs oder Bikinioberteile, wirft sich einen leichten Cardigan, Kimono oder Blazer über und geht als seriös durch.


Nicht alle Bralettes sind aus Strick und Wolle gemacht und Spitze ist eine zusätzliche Option. Die Bralettes, die an zarte Lingerie erinnern, trage ich persönlich unter Crop-Tops, woraufhin ich mich gleich viel weniger nackt fühle. Ich besitze alle möglichen Variationen und mitunter welche, die mit einem zusätzlichen Stück Stoff unter dem Brustbereich erweitert sind. Diese kombiniere und schichte ich dann mit anderen Oberteilen, um angezogener zu wirken, falls mir Bralette oder Crop-Bra allein zu wenig sind. Persönlich mag ich es nicht, wenn das Oberteil genau unter dem Busen endet, woraufhin eine Verlängerung durch spezielle Bralettes und Crop-Bras überaus willkommen ist.




Chunky Dad-Sneakers kennst du? Es existieren des Weiteren Dad-Sandalen, die nicht minder Dad sind. Damit bezeichnet wird üblicherweise ein äußerst klobiges Schuhmodell, das gerade bei dünnen Extremitäten aussieht wie ein Klotz am Bein und die Sohle und die Details sind im Allgemeinen übergroß. Balenciaga hat den Trend stark nach vorne gebracht in den letzten Jahren, jedoch mittlerweile schwimmen viele auf der Dad-Welle mit, wenn du verstehst und so gesehen bei Gucci diese Saison, sind die Sandalen dieses Mal echt wuchtig und übertrieben. Der Style wird Ugly-Chic genannt. Es handelt sich um ein richtiges Statement, das am Fuß getragen wird, und das üblicherweise fett mit Logos der jeweiligen Marke verziert ist, weshalb diese Teile im Regelfall obendrein Prestige und Ansehen bedeuten. Die Vogue sagt, dass chunky Sandalen zu jedem Stil passen, wobei ich aufpassen würde bei allzu kurzen Beinen. Denn mit derartigen Kalibern an den Füßen wirkst du gleich noch viel kleiner und platter. Ich spiele zwar selbst gerne mit Formen und Silhouetten, doch mich künstlich kürzer und unförmiger zu machen, kommt mir nicht in den Sinn, während es bei manchen jedoch hip, urban und nice aussieht. Der Dad-Trend stammt aus Amerika und ist eine Anlehnung an den uncoolen Dad, der uncoole Treter trägt. Die Coolness liegt also darin, dass es irgendwie uncool ist.





Die guten, alten Bermudashorts dürfen diesen Sommer nicht fehlen, also noch etwas, das ein wenig an Dad erinnert, wie bereits mit dem vorherigen Trend, der sich mit Dad-Sandalen beschäftigt. Das halblange Hosenmodell kann geschickt getragen, locker und elegant anmuten und ist somit ideal für den Job geeignet. Die Länge ist züchtig und doch besteht bei Bermudas die Gefahr, dass die Beine kürzer aussehen als sie sind. Dass die Shorts beim Knie enden, ist grundlegend nicht vorteilhaft, jedoch das richtige Styling macht den Unterschied und besonders in Kombi mit Absatzschuhen oder mit offenen Modellen, mit denen die Beine gestreckt werden, kommen Bermudashorts stylish rüber. Ein androgyner Look für mich an sich, der mit einem passenden Blazer wunderbar komplettiert werden kann.





Purple ist die nächste Trendfarbe, obgleich sich das in diesem Fall auf Jeans-Stoff bezieht. Klingt nach 90ern? In der Tat erinnert der Trend an dieses Jahrzehnt und der Mix aus Violett und Rosa wird diese Saison nostalgisch, verspielt oder gar ein bisschen trashig inszeniert. Mal in Form von Batik, mal Pastell, mal kräftiger, findest du violette Jeans in vielen Variationen und stylst sie entweder schick mit unifarbenen, zurückhaltenden Pieces oder traust dich etwas und setzt auf ergänzende Farben wie zum Beispiel Erdtöne, Gelb und Pink, ist es deine Absicht, wie ein leckeres Bonbon auszusehen. Purple ist weiter eine kühle Farbe und sie wird dir helfen, im Sommer ebenso cool zu bleiben und so auszusehen. Zugegeben, ich würde nie im Leben Jeans im Sommer tragen, aber manche tun das und diese können mit Purple-Denim eine Menge Abwechslung in ihre Garderobe bringen. Überdies ist zu berücksichtigen, dass Purple-Denim ein subtiler und unauffälliger Trend ist, weshalb die Hosen und Jacken bestimmt nicht so schnell aus der Mode kommen und selbst nach dem Hype diese Saison weiterhin getragen werden dürfen.




Electric-Blue, also elektrisierendes Blau haut voll rein, knallt und ist definitiv ein Statement. Ich denke, dass Electric-Blue ein Abkömmling von Veri-Peri ist, das im Frühling und bereits im vergangenen Jahr für Furore gesorgt hat, und das eine neue Mischung aus Violett und Blau darstellt. Berücksichtigen wir zudem den Purple-Denim-Trend in diesem Sommer, scheinen Violett- und Blautöne das gesamte Jahr hinweg zu dominieren und Electric-Blue reiht sich perfekt ein, selbst falls es viel kräftiger ist als seine Verwandten. Ich hätte wahnsinnig gerne einen Boyfriend-Blazer in dieser Farbe, weil man diesen edgy und urban stylen kann und was des Weiteren dazu matcht, sind noch mehr Blautöne oder Schwarz, so einfach ist das. Hier wird also weniger wild experimentiert mit anderen Farben und Electric-Blue wird diese Saison als Star inszeniert, der keine Nebendarsteller braucht, die ihm die Show stehlen.




Ein Bootcut-Schnitt ist eine sichere Nummer im Sommer 2022 und die gerade geschnittenen, geräumigen Hosen sind um einiges sommertauglicher als Skinny-Jeans im Vergleich, die dir die Luft zum Atmen nehmen. Wer allerdings Jeans trägt im Sommer und noch dazu lange, darf sich nicht darüber wundern, aus dem Schwitzen nicht mehr herauszukommen und nichtsdestotrotz werden Jeans in dem besagten Schnitt empfohlen. Der Trend stammt ursprünglich aus den 70ern, ist grundsätzlich superbequem, liegt an den Oberschenkeln enger an und verläuft nach unten hin weit auseinander. Dabei gibt es unzählig viele Interpretationen und Bootcut bezeichnet lediglich den Schnitt, nicht jedoch den Stil.




Die Bezeichnung Slip-Dress beschreibt Kleider, in die man unkompliziert und problemlos hinein schlüpfen kann und die nicht viel weiter benötigen, um unglaublich wirksam zu sein. Der Name des Kleides sagt wenig über die Beschaffenheit aus wie Länge, Design oder Details, jedoch verfügen viele Slip-Dresses über Spaghettiträger, sind aus angenehmen, fließenden Stoffen gefertigt und daher wie gemacht für den Sommer. Kate Moss hat früher viel Slip-Dress getragen und sie populär gemacht, obwohl es für mich Carrie aus "Sexy and the City" ist, die mit ihrem Naked-Dress allen den Kopf verdreht hat und so auch mir. Naked-Dresses sind eine Form der Slip-Dresses. Sie erinnern an Lingerie, sind in der Regel hauchdünn und aus Materialien wie Seide oder Chiffon produziert, und zwar nicht selten kombiniert mit viel Spitze, auf dass du den Menschen einiges zu gaffen gibst.


Wem das zu viel ist und wer wie ich beispielsweise über ein Slip-Dress verfügt, das durchsichtig ist, kann ordentlich layern. Die Kleider sind perfekt für allerlei Kombinationen und gerade weil sie so zart sind und es meistens wenig Stoff ist, kann beliebig darunter oder darüber geschichtet werden.



Weit und oversize ist in, selbst wenn dieser Trend niemals gänzlich aus der Mode verschwindet und du mit guten Oversize-Teilen stets vorne mit dabei bist. Diese Saison sind allem voran geräumige Oberteile wie Cardigans und Hemden gefragt, die am besten kommen, kombinierst du diese mit engen Klamotten wie beispielsweise einem taillierten Slip-Dress darunter. Denn die Formel lautet, dass falls es obenherum bullig und mächtig ist, du es untenherum eher figurbetont hältst, damit eine vollendete Silhouette entsteht. Das gilt insbesondere für kleine und zierliche Ladies, da diese Gefahr laufen, von Oversize-Mode erdrückt zu werden. Ich bin hingegen groß gewachsen und dünn und da mir meine Oversize-Cardigans viel Volumen im oberen Bereich geben, der ohnehin bereits athletisch und breit ist, kombiniere ich sie mit engen Kleidern und Pullover-Dresses. Alles, was Länge zaubert, ist ausdrücklich erlaubt, ob Maxi-, Slip-, Hoodie- oder Bodycon-Kleider. Wer gerne Oversize-Klamotten trägt, sollte auf die Silhouette achten, und das ist die Kunst. Sieht das große Ganze stimmig aus, passt es.


Neben Oversize-Oberteilen ist alles angesagt dieses Jahr, was übergroß geschnitten ist und was Abhilfe schafft bei der Affenhitze draußen. Viel Stoff muss nicht zwangsläufig mit zu heiß assoziiert werden und die Hauptsache ist, dass du es luftig hältst, dass es fließend ist und du Bewegungsfreiheit hast. Weit geschnittene Hosen, Röcke, Kleider oder nicht zuletzt die Oberteile müssen sommertauglich sein, andernfalls sparst du dir diese Teile lieber für den kommenden Herbst auf.



Die 2000er feiern ein fettes Comeback und wer damals modisch drauf war, ist wie ich garantiert darüber verwundert, dass das jetzt bereits derartig lange her ist. Die 2000er sind weiter nicht ganz so leicht zusammenzufassen wie die vorherigen Dekaden, weil es nicht den einen bestimmten Stil gibt und es ähnlich wie heute in unterschiedliche Richtungen zu gehen vermag. Konsens und das, was heute unter Y2K verstanden wird, ist alles, was ein wenig drüber ist, wobei Y2K schlichtweg für "Year 2000" steht und damit eigentlich ein Computer-Bug bezeichnet wird. Ganz schon nerdy, was? Der Style ist rebellisch, verrückt, futuristisch und Länder wie Japan haben ihn unweigerlich geprägt, man denke nur mal an den trashigen Harajuku-Trend in den 2000ern, der Gwen Stefani groß werden ließ. Die Generation Z, also jene Generation, die nach den Millennials dran und die heute in ihren 20ern ist, ist diesem Trend längst zugewandt und bewegst du dich ein wenig in den sozialen Medien, wirst du sehen, was gemeint ist. Baggy-Jeans, Skate-Sneakers, Low-Waist, Bucket-Heads, Haargel und abenteuerliche Frisuren, Minitaschen- und Rucksäcke, Crop-Tops, irre Farbkombinationen, Strass, Jogginganzüge, Technik, Spaß und Unbeschwertheit zeichnen diesen Trend aus und sogar in der Popkultur ist der Einfluss unübersehbar, ob Dua Lipa oder Kylie Jenner.




Persönlich fand ich alles damals extrem schrecklich und klar, liebe ich die mutigen, zeitgeistigen Outfits der heutigen Generation Z. Es steht ihnen tadellos und ihre Interpretation der 2000er ist dope, neu und eigen. Aber ich bin mittlerweile zu alt dafür, meinem Empfinden nach und der Stil wendet sich primär den jungen Hüpfern zu, die die 2000er damals modisch nicht erlebt und die nun Nachholbedarf haben. Alles, was wir einst getragen haben, sind wir auf den nächsten Rave gegangen, ist exakt das, was den Y2K-Style ausmacht. Zu crazy gibt es nicht. Der Trend ist ein Freifahrtschein für sämtliche Verrücktheiten, die dir durch den Kopf gehen und die du in Form von texiler Kreativität ausleben darfst.




Es gibt sowohl den netten Nachbarn in seiner neongelben Radlerhose, der alles zeigt und der irgendwie peinlich ist, sowie die hübsche Fashionista, die Radlerhosen stylish inszeniert und die aufzeigt, dass diese nicht nur funktional sein müssen. Mit Blazern oder Crop-Tops können modische und gewagte Outfits entstehen, wenngleich du dir ins Bewusstsein rufen musst, dass Radlerhosen erstens viel preisgeben und zweitens tricky zu kombinieren sind, zumindest für mich. Die Vogue widerspricht und meint, dass es mit Radlerhosen und der Mode einfach ist, indem die soeben erwähnten Blazer und Crop-Tops empfohlen werden. Ja, das geht und sieht grandios aus. Aber alles andere, was darüber hinausgeht, empfinde ich als schwer kombinierbar und Radlerhosen sind für mich nicht unbedingt flexibel und wandlungsfähig.


Erst neulich bin ich am Bahngleis gestanden und da kam eine hübsche Lady daher. Sie trug Crop-Top und beige Radlerhosen. Es sah heiß aus, doch sämtliche Köpfe am Bahngleis haben sich ausnahmslos nach ihr umgedreht, auch die ekligen Typen, die dort waren und alle haben ihr schlussendlich mit Stielaugen auf den Hintern geglotzt. Also ohne Blazer oder Cardigan drüber, musst du mit so etwas rechnen, weil wir im deutschsprachigen Raum eben oft beäugt werden, ist Mode figurbetonter als üblich. Ich gebe nicht viel auf die Meinung anderer über meine Looks. Doch in der Nacht nach dem Club verfolgt zu werden oder jederzeit kontinuierlich belästigt, finde ich nicht spaßig, aus welchem Grund ich leider zugeben muss, dass ich persönlich darauf achte, diese Szenarien bewusst zu vermeiden. Ein langer Blazer ist für mich also ein Muss, egal ob hautenges Kleid oder kurzes Top und Hosen und natürlich nervt es, derartig sexualisiert zu werden als Frau und nicht das tragen zu können, auf was man Bock hat. Allerdings ist es, wie es ist und jede Frau, die wie ich schon in brenzligen Situationen war, weiß, was ich damit meine.



Jeder muss nun tief durchatmen, der Tunikas, Shorts und flache Sandalen liebt. Denn laut Cosmopolitan ist das total out und da werden bestimmt viele nun vor ihren Kleiderschränken stehen und nicht wissen, was sie anziehen sollen, misst es draußen dreißig Grad. Deshalb sollte das nicht zu eng gesehen werden, denn Kleidung im Sommer muss nicht ausschließlich schön sein, sondern gleichermaßen erträglich und annehmbar. Brauchst du also die Tunika, die Sandalen und die Shorts, um nicht von der Sonne gebraten zu werden, ist es sogar ausdrücklich erwünscht, nicht sämtlichen Trends blindlings zu folgen. Cosmopolitan meint damit wahrscheinlich eher, dass wir vermehrt auf Kleider, außergewöhnliche Hosen und Plateus setzen, die bereits im Frühling Trend waren, aber Tunikas, Shorts und flache Sandalen auf diese Liste zu setzten, ist gewagt. Schließlich handelt es sich um regelrechte Basics. Das mit dem out sein darfst du aufgrund dessen nicht zu eng sehen und am besten gehst du nach deinem eigenen Empfinden. Ist ein Trend für dich wirklich abgenutzt und out, ist es an der Zeit, ihn an den Nagel zu hängen, so wie ich es bereits zu Beginn des Textes gesagt habe, geht es um mich und Color-Blocking. Persönlich finde ich die Out-Liste von Cosmopolitan ziemlich blöd, weil es sich nicht um Kleinigkeiten wie einen x-beliebigen Print handelt oder eine andere, unbedeutende Nuance in der Mode. Shirts, Sandalen und Tunikas sind im Sommer für manche überlebensnotwendig, weshalb diese Art Kleidung eigentlich niemals out sein wird. Niemand wird des Weiteren mit dem Finger auf dich zeigen und dich als unmodern beschimpfen, solltest du beim nächsten Gartenfest in deiner schönsten Tunika und in Sandalen auftauchen und somit kann diese Liste weitestgehend ignoriert werden, meiner Meinung nach.

Diversen Plattformen zur Folge ist obendrein Altrosa out. Off-Shoulder-Oberteile haben ausgedient, plattes Dunkelblau sieht man nicht mehr so gerne und selbiges gilt für Leo-Muster, Hahnentritt und Skinny-Jeans, wenngleich das alles irgendwie nicht wirklich mit Sommer und heißen Temperaturen assoziiert wird und daher ohnehin nicht in diese Jahreszeit passt. Das war soweit alles, was wir von Cosmopolitan zu hören kriegen und es ist sonst nichts übermäßig Markantes, Wichtiges und Großes darunter, mal abgesehen von der Tunika, den Shorts und den Sandalen. Die Betonung all dieser Out-Rankings, die ich im Zuge der Recherche für diesen Artikel gelesen habe liegt darauf, den Ballast der letzten, harten Monate abzuwerfen und damit klingt es ein wenig einleuchtender, dass alles Schwere nun aus der Mode verschwindet, Leichtigkeit gefragt und gewollt ist und Cosmopolitan vorprescht. Auf zu neuen Ufer, lautet das Motto und Sandalen, Tunikas und Shorts sprengen in Wahrheit nicht unbedingt modische Grenzen und sind als Basics und als altbewährt abgestempelt. In der Mode will man gerade zu diesen Zeiten Mut fassen und sich neu erfinden, wie es aussieht.

Bemerkenswert ist, dass sich die Prophezeiungen für die Sommertrends bei Cosmopolitan und Vogue widersprechen. Denn rät Cosmopolitan Tunikas ab, werden diese bei der Vogue wiederum als fixer Bestandteil der gegenwärtigen Trends angesehen. Hervorzuheben ist, dass Cosmopolitan gegen Sandalen und Tunikas wettert und die Vogue ausdrücklich Tunika-Kleider mit flachen Sandalen, Korbtasche und Perlenkette empfiehlt. Locker geschnitten ist sowieso immer ratsam im Sommer und im Zuge des Retro-Trends, den wir im Frühling hatten, reitet die Vogue nach wie vor auf dieser Welle und hält uns darum an, in Tunikas im Retro-Look die Straßen unsicher zu machen. Also in diesem Fall bin ich bei der Vogue und es wird einmal mehr sichtbar, dass Trends zu etablieren easier ist, als Mode auf eine Out-Liste zu verbannen. Das ist oftmals subtiler und schwieriger als bei Trends, wo es unkompliziert ist, zu sehen, was trendet.




Viel Spaß im Sommer und die Sonnencreme nicht vergessen!

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